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Fünf Gründe zum Feiern

Inge Wickert, Hertha Theiss, Iris Frech, Klaus Dieter Horchem, Beatrice Appenroth, Dr. Bernd Schade, Renate Kosche und Ruth Engelbrecht (v.l.). Foto: nh

Inge Wickert, Hertha Theiss, Iris Frech, Klaus Dieter Horchem, Beatrice Appenroth, Dr. Bernd Schade, Renate Kosche und Ruth Engelbrecht (v.l.). Foto: nh

Schwalmstadt. Drei Jubiläen und zwei Renteneintritte – in der Hephata-Klinik in Schwalmstadt-Treysa gab es am vergangenen Dienstagnachmittag gleich fünf Gründe zum Feiern: Pflegedienstleiterin Inge Wickert arbeitet seit 40 Jahren in der Fachklinik für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Ruth Engelbrecht und Renate Kosche tun dies seit 25 Jahren. Beatrice Appenroth und Hertha Theiss verabschiedeten sich in den wohlverdienten Ruhestand.

Hephata-Direktor Klaus Dieter Horchem bedankte sich bei Pflegedienstleiterin Diakonin Inge Wickert für 40 Jahre „umsichtiges und geschicktes Arbeiten und Leiten“ bei Hephata. Wickert hat im Oktober 1977 als Krankenschwester in der Hephata-Klinik begonnen, vier Jahre später übernahm sie die Stationsleitung, 1999 dann die Pflegedienstleitung und damit auch einen Platz in der Klinikleitung. Wickert habe in Zeiten von vielen Gesetzesänderungen die fachlich und wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung der Klinik wesentlich mitgestaltet, so Horchem. Dabei sei die eigene fachliche und persönliche Weiterentwicklung von Inge Wickert, die ab 1999 erfolgreich ein Studium der Betriebswirtschaftslehre absolvierte und 2014 als Diakonin eingesegnet wurde, für Hephata eine Art Erfolgsgarantie gewesen.

Wickert war aber nicht nur Gefeierte, sondern gratulierte auch Renate Kosche zu 25 Jahren bei Hephata. Eigentlich ist Renate Kosche bereits in Rente, aber noch als Aushilfe stundenweise tätig. Kosche schloss 1970 ihre Ausbildung zur Krankenpflegehelferin erfolgreich ab, arbeitete zunächst in Lich, bevor sie in die Hephata-Klinik kam und später als Nachtwache auf den Stationen zwei und vier eingesetzt war. „Du bist ein echtes Allround-Talent, denn nicht nur im Nachtdienst der Klinik warst Du aktiv, das Taxiunternehmen Deines Mannes hast Du so ganz nebenbei auch noch organisiert und Deine Familie selbst sollte ja auch nicht zu kurz kommen“, so Wickert. Ihr bleibe zum Schluss nur ein Danke, dass Renate Kosche das Team der Klinik schon seit so vielen Jahren treu begleite und „auch jetzt im Rentenalter noch immer da aushilfst, wo wieder einmal Not am Mann ist“.

Geschäftsführerin Iris Frech übernahm die Ehrung von Ruth Engelbrecht für 25 Jahre Dienst bei Hephata. Engelbrecht machte 1989 die Ausbildung der Krankenpflegehilfe und begann 1991 die Erzieherausbildung. Das Anerkennungsjahr absolvierte sie im Sozialdienst der Hephata-Klinik, in der sie dann ihre berufliche Heimat fand. Dort baute sie später das Qualitätsmanagement-System auf und arbeitet heute als Qualitätsmanagement-Beauftragte der Klinik. Parallel zum Beruf schloss Ruth Engelbrecht erfolgreich ein Studium der Sozialen Arbeit ab und eine Ausbildung zur Heilpraktikerin. Iris Frech zitierte mit den Worten „das stimmt immer noch“ aus der Personalakte Engelbrechts aus dem Jahr 1993. Dort attestierte der damalige Geschäftsführer der Klinik Engelbrecht „erstaunlichen Lerneifer, bewundernswertes Engagement, Intuition und Fachwissen“.

Chefarzt Dr. Bernd Schade verabschiedete Beatrice Appenroth offiziell in den Ruhestand. Appenroth bewarb sich im Dezember 1975 gemeinsam mit ihrem damaligen Freund und späteren Mann als Physiotherapeuten in der Klinik. Sie blieb mit kleinen Unterbrechungen dort bis Ende März 2017 tätig, bildete sich zur Bobath-Therapeutin weiter und hatte zeitweise auch die fachliche Leitung der Physiotherapie-Abteilung. „Du warst unaufgeregt, immer nahe an den Patienten dran“, so Schade. Er schloss mit einem Zitat Franz Kafkas: „Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt.“

Ein ähnlich schönes Zitat zum Abschied erhielt auch die zweite Ruheständlerin Hertha Theiss. Inge Wickert: „Ich konnte mich immer darauf verlassen, dass Du die Aufgaben einwandfrei erledigst. Ich bedanke mich ganz persönlich für das Vertrauen, das wir miteinander hatten.“ Nach dem Krankenpflege-Examen 1994 arbeitete Theiss zunächst in Krankenhäusern in Ziegenhain und Kassel sowie im Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes, bevor sie im Januar 1991 in der Hephata-Klinik als Krankenschwester anfing. Es folgten die Leitung der Station 1, die Abteilungsleitung Neurologie und eine Ausbildung zur Medizinischen Dokumentarin. Hertha Theiss ist seit Juni 2017 im Ruhestand. (red)



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