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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 15. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

EAM-Bericht 2017: Garant für Versorgungssicherheit

EAM-Geschäftsführer Thomas Weber (li.) und Georg von Meibom mit einem firmeneigenen Elektroauto. Foto: nh

EAM-Geschäftsführer Thomas Weber (li.) und Georg von Meibom mit einem firmeneigenen Elektroauto. Foto: nh

Schwalm-Eder / Kassel. Ob als fairer Energielieferant, moderner Netzbetreiber oder stabiler Wirtschaftsfaktor – auch im Jahr 2017 ist die kommunale EAM ihrer Rolle als Energiepartner der Region gerecht geworden. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr, in dem wir unsere Planungen umsetzen konnten und dabei agil und flexibel reagiert haben“, zieht Georg von Meibom eine positive Bilanz.

Vertrieb als vollwertiger Versorger etabliert

EAM-Geschaeftsführer Georg von Meibom. Foto: nh

EAM-Geschaeftsführer Georg von Meibom. Foto: nh

Unter anderem konnte der Regionalversorger sein Vertriebsgeschäft weiter ausbauen und seinen Kundenstamm erweitern. Zentraler Baustein des Vertriebserfolges war dabei die ausgeprägte Vor-Ort-Präsenz der EAM. „Unsere regionale Nähe ist für viele Menschen ein stichhaltiges Argument für einen Wechsel“, erklärt Georg von Meibom. „Unser Vertrieb hat sich seit seinem Start vor vier Jahren stetig weiterentwickelt und mittlerweile als vollwertiger Versorger etabliert.“ Allein im vergangenen Jahr wechselten mehr als 31.000 Kunden zur EAM.

Als kommunales Unternehmen stark in der Region verwurzelt

Die Umsatzerlöse der EAM-Gruppe lagen im vergangenen Jahr bei 999 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens EAM GmbH & Co. KG betrug 55 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter lag zum Jahresende bei 1.220, unter ihnen waren 71 Auszubildende. Die Wertschöpfung des Unternehmens bleibt in der Region: 252 Millionen Euro betrug der gesamte Wertbeitrag im vergangenen Jahr. Dieser setzte sich im Wesentlichen aus Aufträgen an heimische Firmen, Löhnen und Gehältern, Konzessionszahlungen für Städte und Gemeinden, Ergebnisverteilung an kommunale Gesellschafter sowie Gewerbesteuerzahlungen zusammen. „Als ein zu 100 Prozent kommunales Unternehmen sind wir ein bedeutender und zuverlässiger Partner für die heimische Wirtschaft“, erklärt Georg von Meibom.

Kunden profitieren von hoher Versorgungsqualität

Wie in der Vergangenheit profitierten Netzkunden der EAM auch 2017 von einer hohen Versorgungssicherheit. „Die statistischen Ausfallzeiten in unserem Stromnetz lagen unter zehn Minuten pro Jahr und Netzkunde und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 12,7 Minuten“, sagt Geschäftsführer Thomas Weber. Das liegt auch am hohen Investitionsniveau des Unternehmens. Im vergangenen Jahr investierte die EAM insgesamt 61 Millionen Euro – der Großteil davon floss in eigene Anlagen zur Strom- und Gasversorgung.

Vertriebsmitarbeiterin Lana Meiser in einer Kundenberatung in einem der Servicebüros. Foto: nh

Vertriebsmitarbeiterin Lana Meiser in einer Kundenberatung in einem der Servicebüros. Foto: nh

Die überdurchschnittliche Versorgungsqualität zahlte sich im letzten Winter aus, als mit „Friederike“ einer der stärksten Winterstürme des Jahrhunderts über Deutschland fegte und teilweise für erhebliche Schäden im vorgelagerten Hochspannungsnetz der Avacon sorgte. Durch schnell eingeleitete Umschalt- und Umbauarbeiten in ihrem überregional aufgebauten Mittelspannungsnetz konnte die EAM aushelfen und längere Stromunterbrechungen verhindern. Der kontinuierliche Ausbau des eigenen Stromnetzes sorgte dafür, dass es insgesamt nur zu wenigen, überwiegend kurzen Störungen kam. „In der Vergangenheit haben wir bereits 95 Prozent unseres Niederspannungsnetzes und mehr als 80 Prozent unseres Mittelspannungsnetzes auf Erdkabel umgestellt, die deutlich weniger anfällig für Störungen sind als Freileitungen“, erläutert Thomas Weber.

Zudem ist das EAM-Netz wichtiges Rückgrat für die Umsetzung der regionalen Energiewende – allein im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen einen Zubau von 1.400 dezentralen Stromerzeugungsanlagen. Mehr als 42.500 EEG-Anlagen sind aktuell an das Stromnetz der EAM angeschlossen.

Neue Schnell-Ladesäulen an zentralen Verkehrspunkten

Im Jahr 2017 gab es ein hervorragendes Zeugnis für die Schnellladesäulen der EAM mit den Plätzen 1, 3 und 7 unter mehr als 16.000 Ladesäulen bei der Bewertung des Internet-Blogs „GoingElectric“. Der Ausbau der Elektromobilität spielt auch 2018 eine wichtige Rolle: Im Rahmen der Bundesförderung installiert die EAM bis zum Jahresende sieben neue Schnellladesäulen an zentralen Verkehrspunkten in der Region – im südniedersächsischen Göttingen, in den hessischen Kommunen Breuna, Baunatal, Gelnhausen, Hessisch Lichtenau und Mittelbiel sowie in der Stadt Kirchen im Landkreis Altenkirchen (Rheinland-Pfalz). Am Jahresende wird die EAM-Gruppe insgesamt über 57 Ladesäulen verfügen, darunter 14 Schnellladesäulen. Die Schhnellladestationen bieten alle aktuellen technischen Standards der Ladeanschlüsse und ermöglichen eine Aufladung innerhalb von 20 Minuten bis zu 80 Prozent der Batteriekapazität.

Weitere Vertriebsaktivitäten im laufenden Jahr

Der weitere Ausbau des Vertriebsgeschäfts bleibt ein zentrales Thema bei der EAM. Mit einer frischen Medienkampagne konnte der Regionalversorger im Mai des laufenden Jahres rund 5.000 Kunden gewinnen. Die E.ON Energie Deutschland GmbH hatte zahlreiche Kunden angeschrieben und Änderungen ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) vorgenommen. Wer zukünftig seinen Wohnsitz ändert, muss bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit Kunde bleiben und kann nicht mehr wie bisher einen anderen Lieferanten wählen. Durch die AGB-Änderung hatten alle betroffenen E.ON-Kunden ein Sonderkündigungsrecht, auf das die EAM in ihrer Kampagne hinwies und zahlreiche Menschen von einem Wechsel überzeugen konnte. „Bei uns gibt es keine Klauseln im Kleingedruckten, die den Kunden in der Entscheidungsfreiheit einschränken und beispielsweise beim Umzug binden“, sagt Georg von Meibom.

EAM-Geschäftsführer Thomas Weber. Foto: nh

EAM-Geschäftsführer Thomas Weber. Foto: nh

Um auf die Vorteile der EAM hinzuweisen und die Menschen persönlich zu beraten, plant das Unternehmen die Eröffnung weiterer Servicebüros. Aktuell können sich EAM-Kunden in den hessischen Kommunen Baunatal, Bebra, Borken, Dillenburg, Hessisch Lichtenau, Hofgeismar, Gladenbach, Kassel, Kirchhain, Philippsthal, Rotenburg, Schwalmstadt und Vellmar sowie in Südniedersachsen in Hardegsen und Rosdorf fachkundig beraten lassen. Das Servicebüro in Vellmar hat der Regionalversorger Anfang dieses Monats eröffnet.

Den neuen Geschäftsbericht der EAM finden Sie im Internet unter https://www.eam.de/unternehmen/geschaeftsberichte



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