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Melsungen ist zum Jahresabschluss zu Gast beim SC Magdeburg

Melsungen/Magdeburg. Für die Handball-Bundesliga steht am 30. Dezember noch einmal ein kompletter Spieltag auf dem Programm. Mit dem letzten Spiel des Jahres, gleichzeitig Hinrundenauftakt, verabschiedet sich die “stärkste Liga der Welt” in die WM-bedingte Pause bis Anfang Februar.

Für die MT Melsungen bedeutet der Gang zum SC Magdeburg der Eintritt in eine andere Hemisphäre (Sa., 19.30 Uhr, Bördelandhalle). Als Tabellenzwölfter, punktgleich mit dem Drittletzten, sind die Nordhessen im Spiel gegen die nur einen (Minus-)Zähler vom Spitzenreiter entfernt liegenden Bördeländer klarer Aussenseiter. Die Gladiators, so der “Künstlernam”e des Teams um Superstar Stefan Kretzschmar, mussten sich vor eigenem Publikum in der laufenden Meisterschaftsrunde erst einmal dem Gegner beugen – die SG Flensburg-Handewitt entführte beim 29:34 beide Zähler aus der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt. Neben dem aussichtsreichen Rennen um die Meisterschaft ist der SC Magdeburg auch noch in den beiden Pokalwettbewerben erfolgreich vertreten. Das Team von Trainer Bogdan Wenta steht sowohl im DHB-Pokal als auch im Europapokal jeweils im Viertelfinale.

Auffälligste Spieler des SCM sind – neben Stefan Kretzschmar – die beiden polnischen Rückraumshooter Grzegorz Tkaczyk und Karol Bielecki, der russische Spielgestalter Oleg Kuleschow, der französische Rechtsaussen Joel Abati, der übrigens den SCM nach 10 Jahren am Ende der Saison verlassen wird, Kreisläufer Christoph Theuerkauf sowie Torwart Silvio Heinevetter. Trotz Verletzungssorgen (Andreas Rojewski, Steffen Stiebler und Bartosz Jurecki) hat Magdeburg bislang eine hervorragende Runde gespielt und will die guten Leistungen natürlich mit einem Sieg gegen Melsungen zum Jahresabschluss krönen.

Aber die MT will den Gastgebern das Siegen nicht zu einfach machen. Trotz der Niederlage zuletzt in Wilhelmshaven schickt das Trainer-Trio Fölker/Djordjic/Balogh seine Schützlinge mit Selbstvertrauen nach Magdeburg. “Wir haben gegen diese Mannschaft in drei von vier Spielen gar nicht schlecht ausgesehen”, erinnert Alexander Fölker an die bisherigen knappen Liga-Duelle, “deshalb fahren wir auch diesmal ohne Angst zum SCM.” Melsungen tritt die Reise mit dem kompletten Aufgebot an, die Spieler, die letztlich zum Einsatz kommen werden, erfahren dies aber schon nach den Abschlusstraining am Freitagabend.

“Wir hatten nach dem Spiel am Mittwoch kaum Zeit, uns intensiv auf Magdeburg vorzubereiten. Nach einem Lockerungstraining am Donnerstag konzentrieren wir uns am Freitag ganz auf die Taktik. Alle unsere Spieler kennen den Gegner. Wir wissen, dass wir gegen die wurfstarken Rückraumschützen Magdeburgs anders spielen müssen, als zuletzt gegen Wilhelmshaven”, erläutert Fölker die Einstimmung auf diesen Kontrahenten. Und dass der die MT ersnt nehmen wird steht ausser Frage. Trainer Bogdan Wenta dürfte das glückliche 27:24 aus der Hinrunde noch gut in Erinnerung sein. Damals hielt Melsungen – übrigens ohne Vladica Stojanovic und Grigorios Sanikis – bis zwei Minuten vor Schluss prächtig mit, hatte Magdeburg gar am Rande einer Niederlage. Geleitet wird die Begegnung am Samstag in der Bördelandhalle von Ralf Damian / Frank Wenz (beide Mainz).

Bisherige Vergleiche
Saison 2005/2006 SC Magdeburg – MT Melsungen 32:29
MT Melsungen – SC Magdeburg 27:28

DHB-Pokal:
SC Magdeburg – MT Melsungen 35:26
Saison 2006/2007 MT Melsungen – SC Magdeburg 24:27




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