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Melsungens deutliche Abfuhr gegen Magdeburg

Magdeburg/Melsungen. Mit 32:41 (15:19) unterliegen die Nordhessen in Sachsen-Anhalt. Im Vergleich zur zweiten Halbzeit verlief der erste Durchgang überraschend ausgeglichen.

Die Uhr zeigte 2:50 gespielte Minuten an, als Melsungen durch einen Treffer von Spyros Balomenos gar mit 2:1 in Führung ging. Danach bekam Magdeburg Oberwasser und wandelte den knappen Rückstand in eine 4:2-Tore-Führung um. Melsungens Trainertrio reagierte prompt und nahm bereits in der 5. Minute die erste Auszeit. Doch diese Maßnahme griff nur kurz. Nachdem Hazl per Siebenmeter den Anschluss zum 4:3 hergestellt hatte, gelang es dem SCM in der Folge, die MT stets mit 2 bis 3 Toren auf Distanz zu halten. Dennoch konnte man das Auftreten der Hausherren noch nicht als spielbestimmend bezeichnen. Erst mit der Einwechslung von Regisseur Oleg Kuleschow kam mehr Beweglichkeit und Druck in den Magdeburger Angriff. Die Melsunger 4:2- Abwehrformation mit den Vorgezogenen Hruby und Kraus, bis dahin noch recht effektiv gegen die Rückraumschützen van Olphen und Tkaczyk, wurde nun stärker gefordert. Und als Melsungen in der 28. Minute durch eine Zeitstrafe gegen Sanikis in Unterzahl geriet, setzte sich Magdeburg durch Tore von Göthel und von Olphen erstmalig im Spiel mit vier Treffern ab. Mit 19:15 ging’s in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff gelang es den Gästen durch einen Tempogegenstoß von Kraus auf 19:16 (31.) zu verkürzen. Auch beim 20:17-Zwischenstand, zwei Minuten später, sah es noch so aus, als könne der Außenseiter einigermaßen mithalten. Doch die Melsunger Hoffnungen, dem Gastgeber das Leben weiterhin schwer zu machen, lösten sich binnen drei Minuten förmlich in Luft auf. Nach Toren von Roggisch, Bielecki und zweimal Grafenhorst war Magdeburg unerreichbar auf 24:17 enteilt (36.). Das anschließend von Melsungen genommene Team-Timeout konnte die immer mehr an Fahrt gewinnenden Magdeburger nur noch kurzzeitig aufhalten. Sie bauten in der Folge ihre jeweiligen Vorsprünge auf bis zu neun Tore aus. Auch wenn sich die MT bis Mitte der zweiten Halbzeit nochmal auf sechs Tore herankämpfte 30:24 (47.), war zu diesem Zeitpunkt das Spiel praktisch schon entschieden.

Die Tatsache, dass sich in den verbleibenden 13 Minuten noch ein richtiges Torefestival entspann (11 Treffer für Magdeburg, 8 für Melsungen), zeigt, wie gelassen es beide Teams in der Abwehr angehen ließen. Die Zuschauer jedenfalls kamen voll auf ihre Kosten und verabschiedeten die Protagonisten mit standing ovations in die WM-Pause.

Stimmen zum Spiel:
Bogdan Wenta:
Wir haben damit gerechnet, dass Melsungen nach der Trainerbeurlaubung mit großer Motivation kommen wird. Das hat sich in der ersten Halbzeit gezeigt. Hier hat die MT so gespielt, wie wir sie zuletzt gegen Hildesheim und Balingen beobachtet haben. In der zweiten Halbzeit sind wir mit deren Abwehr besser zurecht gekommen, alle Spieler haben sich bei uns gut eingebracht.

Zoran Djordjic: Der SCM ist bekannt dafür, dass er das ganze Spiel über großen Druck auf den Gegner ausüben kann. Das wurde zum Beispiel mit der Hereinnahme von Bielecki noch verstärkt. Unsere Abwehr ist teilweise überrollt worden, wir haben in der zweiten Halbzeit kein Gegenmittel mehr gefunden.

Alexander Fölker: Wir hatten uns vorgenommen, möglichst lange Paroli zu bieten, aber das hat leider nur eine Halbzeit gedauert. Durch zuviele Fehler im Angriff haben wir es Magdeburg dann relativ einfach gemacht. Wir haben eine schwere Rückrunde vor uns. Zunächst aber wollen wir möglichst bis Mitte Januar einen Trainer finden, um dann mit voller Kraft um den Klassenerhalt zu kämpfen.

Statistik:
SC Magdeburg – MT Melsungen 41:32 (19:15).

Magdeburg: Heinevetter, Bitter – Abati 7/3, Tkaczyk 7, Grafenhorst 7, Theuerkauf 5, Bielecki 4, Roggisch 3/1, van Olphen 3, Sprenger 2, Kretzschmar 2, Göthel 1.

Melsungen: Musil, Djordjic (bei einem Siebenmeter) – Kurchev 7/1, Kraus 6, Balomenos 5, Chalkidis 4, Hazl 3/2, Hruby 3, Stojanovic 1, Sanikis 1, Kontic 1, Brouko 1.

Siebenmeter: SCM 3/3; MT 3/4. Zeitstrafen: SCM 2; MT 5

Schiedsrichter: Ralf Damian (Bingen) / Frank Wenz (Mainz).

Zuschauer: 7.000, Bördelandhalle Magdeburg.

Spielfilm: 1:0 (1.), 1:2 (3.), 4:2 (5.), 7:4 (9.), 10:7 (14.), 12:10 (20.), 14:13 (24.), 15:14 (25.), 19:15 (HZ); 20:16 (32.), 24:17 (36.), 27:18 (40.), 30:24 (47.), 35:25 (52.), 39:29 (57.), 41:32 (EN).[B]




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