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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

B. Braun lobt Ideenwettbewerb „The Future of Sutures“ aus

Melsungen. 2008 jährt sich der Beginn der industriellen Fertigung sterilen Nahtmaterials durch B. Braun zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass ruft die Sparte Aesculap des B. Braun-Konzerns den internationalen Ideenwettbewerb „The Future of Sutures? rund um das Thema chirurgisches Nahtmaterial/Wundverschluss auf. Aesculap, als etablierter Partner des Chirurgen im B. Braun-Konzern, bietet Anwendern und Wissenschaftlern in rund 30 Ländern eine Plattform für den interdisziplinären Austausch zur Zukunft des Nahtmaterials und honoriert die besten Ideen mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von über 400.000 Euro. Startschuss für den Wettbewerb ist am 12. September 2007.

„Über unsere eigenen, innovativen Entwicklungen hinaus möchten wir in diesem chirurgischen Kernbereich die Suche nach neuartigen Ansätzen und Blickwinkeln unterstützen,? betont Prof. Dr. Michael Ungethüm, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG.

Vor 100 Jahren vernähten Ärzte Wunden noch mit Fäden aus Hammeldarm. Heute steht ihnen ein breites Produktsortiment zur Verfügung, mit dem jedes Gewebe optimal versorgt werden kann. Bedarf an innovativen Ideen besteht aber nach wie vor, glaubt Professor Hartwig Bauer, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, die die internationale Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen hat: „Vielleicht ist ein Wundverschluss denkbar, der eine Naht oder Klammerung völlig überflüssig macht. Vorstellbar wäre auch ein ‚denkender‘ Faden, der sich auf die besonderen Gegebenheiten von Gewebe oder auch Anwender automatisch anpassen kann.?

Internationale Schirmherren
Mit der DGCH und dem Royal College of Surgeons of England konnte B. Braun die Gesamtvertretungen der britischen und deutschen Chirurgen in Wissenschaft und Lehre als internationale Schirmherren für den Wettbewerb gewinnen. Der dritte im Bunde ist die European Federation of Biotechnology (EFB), eine gemeinnützige Vereinigung nationaler Biotechnologie-Gesellschaften. „Wir unterstützen den Wettbewerb, weil für uns die Förderung der wissenschaftlichen Weiterentwicklung eines der wichtigsten Ziele darstellt,? so Prof. Bauer von der DGCH: „Ich möchte unsere Mitglieder ermutigen, ihre Ideen in den Wettbewerb einzubringen und erhoffe mir eine Bündelung spannender und zukunftsweisender Impulse für die chirurgische Gemeinschaft weltweit.“

Interdisziplinärer Aufruf
„The Future of Sutures“ richtet sich an Anwender und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen in rund 30 Ländern. Sie können ihre Ideen zur Zukunft des Nahtmaterials in den Themengebieten „Naturwissenschaft und Technik?, „Medizin und Handhabung“ sowie „Gestaltung und Funktion? einreichen. Ganz bewusst soll dadurch der Blick ?über den Tellerrand hinaus? gefördert und neue Ansätze entwickelt werden. „Schon Carl Braun profitierte 1908 von der engen Kooperation mit dem Chirurgen Dr. Franz Kuhn“, erklärt Prof. Ungethüm, „und auch heute noch bestimmt die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Anwendern und die gemeinsame Entwicklung neuer Produkte die Ausrichtung unseres Unternehmens. Wir hoffen, dass der Wettbewerb der wissenschaftlichen Gemeinschaft einen Impuls geben wird, der die Zukunft des Nahtmaterials prägt.?

Details zum Wettbewerb
Ideenskizzen können noch bis zum 29. Februar 2008 unter www.sutures-bbraun.com ausschließlich online eingereicht werden. Beiträge, die zum Wettbewerb zugelassen werden, müssen bis Ende Juni 2008 ausgearbeitet und bei B. Braun ebenfalls online eingereicht werden. Die Landessieger werden am 15. September 2008 bekannt gegeben und qualifizieren sich automatisch für den internationalen Wettbewerb. Der Gesamtsieger des Ideenwettbewerbs „The Future of Sutures“ wird am 05. Dezember 2008 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin geehrt. Er erhält ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro, der Zweite und der Drittplatzierte jeweils 50.000 bzw. 25.000 Euro.




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