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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Zusätzliche Angebote für Radtourismus schaffen

Machbarkeitsstudie für den Naturbadesee Stockelache in Auftrag gegeben

Borken. Der Radtourismus befindet sich im Aufschwung. Im Rahmen der touristischen Entwicklung ermöglicht er neue wirtschaftliche Perspektiven. So führen unter anderem die überregionalen Radwege R4 und R5 durch das Gebiet der Stadt Borken und der neue Schwalm-Radweg soll in Anlehnung an den Eder- beziehungsweise Fuldaradweg an Bedeutung gewinnen und sich etablieren. Ein wichtiger Standort im Freizeitangebot entlang des 104 Kilometer langen Schwalm-Radweges ist dabei der Naturbadesee Stockelache. Er gilt vor allem als ein lohnendes Ziel mit hohem Naherholungsangebot gerade für Familien mit Kindern.

Auch wenn der Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Kerstenhausen und dem Badesee noch fehlt, will die Stadt Borken die Chance ergreifen, zusätzliche touristische Angebote unter der besonderen Berücksichtigung der Belange des Radtourismus am Naturbadesee Stockelache zu schaffen. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie mit einem Auftragsvolumen von rund 9.500 Euro wurde in Auftrag gegeben. Die Studie wird aus Mitteln des Landtourismus mit 60 Prozent gefördert, die kommunalen Mittel bewilligte die Stadtverordnetenversammlung in ihrer jüngsten Sitzung.

Breiter Leistungsumfang
Die in Auftrag gegebene Studie wird nicht nur die gegenwärtige Gesamtsituation am Badesee kritisch unter die Lupe nehmen. Es gilt nach einer Analyse der Schwächen und Stärken die möglichen Auswirkungen aus dem Infrastrukturkonzept des Schwalm-Radweges aufzuzeigen. Daraus soll ein Maßnahmenkatalog zur Angebotserweiterung für den Naturbadesee Stockelache entstehen. Dies kann von der Anlage eines Zeltplatzes mit unterschiedlichen Angeboten für Radtouristen über Stellplätze für Wohnmobile bis hin zu einer notwendigen Erweiterung des Restaurantgebäudes mit neuen Service- und Leistungsangeboten reichen. Einen Grundstückskauf zur Erweiterung des Freizeitgeländes hat die Stadt Borken bereits durchgeführt. Der Pächter des Seerestaurants hat seine aktive Beteiligung bei den anstehenden Investitionen zugesagt. Die kommenden Herbst- und Wintermonate sollen zur Erstellung einer Handlungsempfehlung genutzt werden, um daraus einen Maßnahmenkatalog einschließlich Kosten- und Zeitplan zur Angebotserweiterung des Freizeitzentrums „Naturbadesee Stockelache“ zu entwickeln. (sb)



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