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Neuer hsde-Chef bringt viel Erfahrung mit

Markus Simmel leitet ab 1. April die in der Altenhilfe tätige Hephata-Tochtergesellschaft hsde

hsde130328aSchwalmstadt. Mit dem 56-jährigen Betriebswirt und examinierten Krankenpfleger Markus Simmel übernimmt ein sowohl im Management als auch in der Pflege erfahrener Fachmann die Geschäftsleitung der Hephata-Tochtergesellschaft hsde (Hephata Soziale Dienste und Einrichtungen gemeinnützige GmbH). Die hsde betreibt mehrere Seniorenzentren und ambulante Dienste in Treysa, Edermünde und ab Mai auch in Lauterbach. Zu ihr gehört außerdem auch die Seniorenwohnanlage Wiesenhof gemeinnützige GmbH in Neustadt (Marburg-Biedenkopf).

„Ich freue mich sehr auf die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen bei der hsde“, sagt der gebürtige Pforzheimer Simmel, der zum 1. April das Ruder von Bernhard List übernimmt. List hat die hsde als Interims-Geschäftsführer gut ein Jahr lang geleitet und „in ruhigeres Fahrwasser gelenkt“, wie Hephata-Vorstand Klaus Dieter Horchem erklärt. Die Hephata Diakonie als alleiniger Gesellschafter der hsde sei mit der Arbeit von Bernhard List sehr zufrieden. Das Engagement des Unternehmensberaters war von Beginn an als Übergangs-Lösung gedacht. „Nun ist es an der Zeit, die Leitung der hsde in kontinuierliche Hände zu geben“, betont Horchem.

Auch List blickt zufrieden auf die vergangenen Monate an der Spitze der hsde zurück: „Es ist gelungen, bei den Mitarbeitenden und den Bewohnern Vertrauen zu gewinnen. Nun ist es wichtig, dass es eine langfristige Besetzung der Geschäftsführer-Stelle gibt.“ Dass Markus Simmel dafür der geeignete Experte ist – davon ist List nach einigen Gesprächen zur Einarbeitung seines Nachfolgers überzeugt. Und auch der Hephata-Vorstand ist sich sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben: „Herr Simmel bringt nicht nur die notwendige Erfahrung für seine künftigen Aufgaben mit – wir haben auch den Eindruck, dass die Chemie stimmt“, sagt Hephata-Direktor Horchem.

hsde130328bSimmels Lebenslauf ist geprägt von stetigen Weiterbildungen. Zunächst legte er sein Staatsexamen innerhalb der Krankenpflege ab und arbeitete danach in mehreren Fachabteilungen. Unter anderem hat Simmel Fachexamina in der Intensiv- und Anästhesiepflege abgelegt und in der Pflegedirektion eines Schweizer Spitals hospitiert. Danach war Simmel Pflegedienstleiter in einer Behinderteninitiative für den ambulanten Pflege- und Betreuungsdienst. Nach seinem Studium des Pflegemanagements wurde Simmel 1991 Pflegedirektor am Kreiskrankenhaus Immenstadt, in Personalunion ab 1999 auch für das Krankenhaus Oberstaufen. Es folgte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre und 2004 der Wechsel in die Altenpflege – und zwar zum Heimleiter eines diakonischen Seniorenstifts in Würzburg mit 142 Betten. 2007 wurde Simmel dann Direktor eines Pflegeheims in Rastatt mit 132 Betten. Zuletzt war er schließlich als Leiter einer Seniorenresidenz mit 246 Betten tätig.

Die Stelle als Geschäftsführer der hsde habe ihn gereizt, „weil mit Hephata zwar ein bekannter und großer Gesellschafter hinter der gemeinnützigen GmbH steht, ich in der hsde selber das Betriebsklima aber aufgrund der überschaubaren Größe als eher familiär einschätze“. Gleichzeitig habe die hsde ein sehr gutes Entwicklungspotenzial. Das zeige unter anderem die für diesen Mai geplante Eröffnung eines neuen Seniorenzentrums in Lauterbach.

Der Wechsel zur hsde bedeutet für Simmel auch einen Wechsel des Wohnorts. Im ländlichen Umfeld Schwalmstadts will der 56-Jährige gemeinsam mit seiner Ehefrau heimisch werden. Die gemeinsame Tochter ist bereits erwachsen und steht „auf eigenen Beinen“. Mit in die Schwalm bringen Simmels indes einen Hund und eine Katze. Neben seiner Tierliebe zählen sportliche Aktivitäten und Lesen zu den Hobbys des neuen hsde-Chefs. Außerdem arbeitet der Betriebswirt gerne im Garten – auch als Ausgleich zu langen Tagen am Schreibtisch. Die verbringt Simmel ab dem 1. April in dem Treysaer Seniorenzentrum in der Breslauer Straße. Dort ist nämlich das Büro des hsde-Geschäftsführers. (red)

 

 

 



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