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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Gewerbesteuer: Einnahmen weiter auf hohem Niveau

Hessen. Die neusten Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamtes weisen mit fast genau einer Milliarde Euro auch für das erste Quartal 2013 einen hohen Stand der Gewerbesteuereinnahmen der hessischen Gemeinden aus. Damit konnte das Niveau der letzten beiden Quartale beinahe gehalten und das (besonders schwache) erste Quartal 2012 um mehr als 140 Millionen Euro übertroffen werden. Allerdings darf nicht außer Acht gelassen werden, dass aufgrund des vorläufigen Charakters der Gewerbesteuervorauszahlungen und lokaler Faktoren die Quartalsergebnisse der Gewerbesteuereinnahmen regelmäßig erheblichen Schwankungen unterliegen.

Eine genauere Analyse der Ergebnisse der letzten Jahre hierzu zeigt, dass Entwicklung und Schwankungen der hessischen Gewerbesteuereinnahmen stark durch den Beitrag der Stadt Frankfurt beeinflusst werden. An den fast 999 Millionen Euro Gewerbesteuervorauszahlungen (brutto) des ersten Quartals 2013 hatte Frankfurt am Main einen Anteil von fast 37 Prozent, die anderen kreisfreien Städte kamen zusammen auf etwa 13 Prozent; die kreisangehörigen Gemeinden steuerten folglich ziemlich genau die Hälfte bei. Während die Quartalsergebnisse des letzten Jahres für Frankfurt jedoch um bis zu 138 Millionen Euro um den Mittelwert von 371 Millionen Euro schwankten, fluktuierten die entsprechenden Werte der anderen kreisfreien Städte zusammen im selben Zeitraum nur um bis zu 51 Millionen Euro (Mittelwert 159 Millionen Euro) und die der kreisangehörigen Gemeinden gar nur um maximal 26 Millionen Euro um einen Mittelwert von 517 Millionen Euro. Bis auf diese geringen Ausschläge blieben die Gewerbesteuereinnahmen der kreisangehörigen Gemeinden seit mehr als zwei Jahren nahezu konstant.

Betrachtet man die Gewerbesteuereinnahmen des ersten Quartals 2013 für einzelne Gemeinden, so ergibt sich ein heterogenes Bild. So musste beispielsweise Darmstadt fast 35 Millionen Euro an Gewerbesteuern zurückzahlen, nachdem im vierten Quartal 2012 noch knapp 44 Millionen Euro vereinnahmt worden waren. Wiesbaden dagegen steigerte seine Gewerbesteuereinnahmen von 46 Millionen Euro im Vorquartal auf mehr als 112 Millionen.

Bezogen auf die Einwohnerzahl rangierte Eschborn im ersten Quartal 2013 mit 1623 Euro pro Einwohner deutlich an der Spitze. Auf Platz zwei landete Philippstal an der Werra (921 Euro pro Einwohner). Frankfurt folgte mit betragsmäßig weitem Abstand auf Platz fünf (526 Euro pro Einwohner). Im Kreis Bergstraße war der Spitzenreiter in diesem Ranking die Stadt Bensheim (258 Euro pro Einwohner), gefolgt von der benachbarten Kreisstadt Heppenheim (210 Euro pro Einwohner). Die „rote Laterne“ im Kreis trug die (ebenfalls an Bensheim angrenzende) Stadt Zwingenberg mit nur acht Euro pro Einwohner. (red)



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