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TSV Ost-Mosheim – TG Rotenburg 23:23 (9:13)

Erneut Punktverlust nach schwacher Leistung

TSV Ost-MosheimOstheim. Mit einer undiskutablen Leistung verspielte Ost-Mosheim erneut die Chance die Tabellenführung zu übernehmen. Man hatte Glück, dass zum Schluss gegen die hochmotivierten Gäste noch ein glückliches Remis zustande kam. Mario Lubadel begann mit einer 3:2:1 Deckung die aber überhaupt nicht funktionierte. Man ließ den Rotenburger Angreifer viel zu viel Spielraum, der dann von denen auch richtig ausgenutzt wurde. Im Angriff spielte man fast ohne jeden Druck, der Rückraum agierte ziemlich harmlos. Man versuchte dann sein Glück mit unmöglichen Zuspielen an den Kreis. Da diese Zuspiele zu unpräzise waren, konnte, der  sicherlich noch zu den besseren Spielern gehörende, Martin Reinbold, diese auch nicht verwerten.

Rotenburg nutzte die Geschenke von Ost-Mosheim und kam bei 3:6 erstmalig zu einer 3 Tore Führung. Nun steigerte sich Alexander Lubadel im Tor, hielt einige Bälle und Ost-Mosheim kam von 6:9 auf 8:9 heran. Doch im Angriff wurden die Chance zur Wende serienweise leichtfertig vergeben.  Rotenburg bedankte sich und kam dann zur Pause sogar auf einen vier Tore Vorsprung.

In der ersten Hälfte sah man schon wo das Problem bei Ost-Mosheim lag. Die aggressive und harte Abwehr von Rotenburg unterband teilweise mit überharten  Attacken  das Aufbauspiel von Ost-Mosheim. Allerdings war das auch nur möglich weil die Rückraums Spieler, mit Ausnahme von Philip Bachmann, nur Standhandball boten und anscheinend nicht bereit waren in die Rotenburger Abwehr zu gehen und das Spiel ohne Ball zu forcieren.

Dann kamen noch die schwachen Schiedsrichter hinzu, die bei der einen oder anderen Entscheidung keinen Durchblick hatten. Sie stellten Sebastian Wicke und Martin Reinbpld wegen angeblichen Meckerns vom Platz, obwohl die beide nur nachgefragt hatten, warum sie keinen Freiwurf bekamen. Auf der Gegenseite agierte Trainer Nolte auf der Bank (neben der Bank) wie ein HB-Männchen und bekam noch nicht einmal die gelbe Karte. Aber die Schiedsrichter und die Härte der Rotenburger war nicht Schuld an dem Rückstand, sondern die zu langsam vorgetragenen Angriffe und die im Gegensatz zu den Gästen nicht konsequente Abwehr.

Nach der Pause kam Ost-Mosheim wesentlich motivierter aus der Kabine und glich innerhalb weniger Minuten den Rückstand von vier Toren zum 13:13 aus.
Beim 16:15 ging man dann sogar erstmals in Führung. Nun war Alexander Lubadel nur noch sehr schwer zu überwinden. Doch diese Vorgabe nutzte der Angriff leider nicht. Beim Spielstand von 17:17 wurden die sich bietenden Chancen nicht genutzt. Man hatte den Rotenburger Angriff im Griff, doch der eigene Angriff war auf den Schlüsselpositionen nicht auf der Höhe.

Es wurden fünf Angriffe durch schwache Würfe aus dem Rückraum abgeschlossen, so dass man nicht in Führung gehen konnte. Rotenburg bedankte sich für die Geschenke und konnte dann durch zwei Gegenstöße mit 17:19 wieder einen Vorteil  erspielen. Diese Führung konnte die Gäste auch noch bis zum 19:21 halten, ehe Ost-Mosheim dann wieder auf 21:21 heran kam. In den letzten Minuten gelang es Ost-Mosheim nicht mehr das Spiel zu drehen. Mittlerweile war auch ab der 50. Minute Florian Kusiek nicht mehr im Spiel. Der nach einer Verletzung in der ersten Hälfte dann in der zweiten Hälfte nach erneuter Verletzung endgültig aufgeben musste. Wahrscheinlich hat er sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird sicherlich für einige Wochen ausfallen.

Zum Schluss musste  Ost-Mosheim, dann  mit dem einen Punkt hoch zufrieden sein, vom Spielverlauf war Rotenburger eigentlich im Vorteil. Wenn man nicht wieder zu dem schnellen Kombinationsspiel im Angriff zurückkommt, wird man auch Spiele gegen mittelmäßige Gegner verlieren.  Die Spitzenmannschaften Harleshausen, Alsfeld und auch Melsungen tragen eben ihre Angriffe wesentlich konsequenter vor. Das Angriffsspiel von Ost-Mosheim ist sehr langsam geworden. Die Stärke der vergangenen Serie waren die Angriffe der 2. Welle. Diese Stärke ist einfach verschwunden. Bis der Ball bei einem abgewehrten  Angriff hinten heraus kommt, hat sich die gegnerische Abwehr längst wieder formiert.

Bis auf Philip Bachmann ist der gesamte Rückraum nicht gerade in bestechender Form. Es wird selten ein Ball durchgespielt, so dass die Außen zu ihren Chancen kommen. Die Würfe bleiben in der Abwehr hängen oder sind eine sichere Ausbeute des gegnerischen Torhüters. Sicherlich waren die Schiedsrichter nicht gerade auf Ost-Mosheimer Seite, doch den Punkt hat man selbst verspielt. Wenn man am kommenden Wochenende gegen den derzeitigen Tabellenführer SVH Kassel so auftritt, wird man sicherlich ein Debakel erleben. Doch wir wollen die Hoffnung nicht aufgeben, denn die Spieler können ja stärker spielen als sie es jetzt zeigen und müssen sich nur auf Ihre Tugenden besinnen. Sicherlich wiegt der Ausfall von Florian Kusiek recht schwer, aber vielleicht können die anderen ja mal ihre gewohnten Leistungen abrufen und den Ausfall damit kompensieren.

Wenn man so auftritt wie in den letzten beiden Spielen, hat man sicherlich keine Chance. Doch wenn man im Angriff wieder zielstrebiger spielt und das Kombinationsspiel der letzten Serie aufziehen kann, wird man nicht chancenlos sein. Gerade wenn die Mannschaft durch Ausfälle geschwächt war, hat Sie in der Vergangenheit die besten Spiele geliefert. Auch wenn die Spieler von der Bank auch in diesem Spiel keine Einsatzzeiten bekamen, haben sie doch in der Vergangenheit gezeigt, dass man sich auf Sie verlassen kann. (jürgen König)

Mannschaftsaufstellung:

Ost-Mosheim: Dennis Wittig n.e., Alexander Lubadel  15P, 1Siebenmeter; Sebastian Wicke 3, Björn König n.e., Wojtek Lalek, Daniel Kinnback n.e., Amine Remus, Peter Wambach n.e., Adrian Barbura 2, Philip Auth n.e., Florian Kusiek 2, Philip Bachmann 9/5, Martin Reinbold 4, Uwe Findeisen 3.

Stärkste Spieler: Philip Bachmann, Martin Reinbold und Alexander Lubadel

Zeitstrafen: Ost-Mosheim; sechs Zeitstrafen
Sebastian Wicke 24:53, 42:16
Florian Kusiek 37:20
Philip Bachmann 59:32,
Martin Reinbold 22:02

Rotenburg: drei Zeitstrafen

Siebenmeter: Ost-Mosheim: 6/5; Rotenburg: 3/2



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