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SVH Kassel – TSV 0st-Mosheim 28:27 (11:12)

Beste Saisonleistung bei unglücklicher Niederlage unter Mithilfe der Schiedsrichter

TSV Ost-MosheimOstheim. Bei Ost-Mosheim war man sich im Klaren ,das man den Ausfall von Florian Kusiek nur sehr schwer verkraften würde. Das Hauptaugenmerk musste man darauf legen, die wurfgewaltigen Rückraumschützen Doktorowitsch und Tataraga nicht zu ihren gefährlichen Würfen kommen durften. Von Beginn an zeigte Ost-Mosheim, dass man die bessere Mannschaft war. Eine konzentrierte Abwehr ließ bis zu 15 Minute nur drei Tore des Titelfavoriten zu und überzeugte selbst im Angriff.

Immer wieder konnten die Ost-Mosheimer Angreifer nur mit unfairen Mitteln gebremst werden. Leider entschieden die Schiedsrichter nicht immer regelgerecht auf Siebenmeter und zwei Minuten nach den unfairen Attacken der Spieler des SVH. Wenn überhaupt gaben Sie nur einen Strafwurf und nicht die nach den Regeln geforderte Zeitstrafe.

Immer wieder riss die Nr. 69, Görges, Philip Bachmann oder Amine Remus von hinten um. Meist gab es dann nur Freiwurf, einige Male auch Siebenmeter, aber dieser Spieler hätte bereits in der ersten Hälfte drei Mal zwei Minuten bekommen müssen. Doch er bekam die erste Zeitstrafe erst in der 49. Minute.

Der sicherlich sehr starke Doktorowitsch ließ sich mehrere Male zu Revanchefouls hinreißen, bekam aber auch dafür keine Strafe. Als er in der 15. Minute zurück schlug, hätten die Schiedsrichter sicherlich auf Tätlichkeit entscheiden müssen. Doch wie so oft in diesem Spiel wurde auch diese Aktion nicht bestraft. Stürmerfoul pfiff man eigentlich nie gegen Doktorowitsch, der bei jedem Angriff regelwidrig seinen Ellbogen einsetzte. Trotz dieser widrigen Umstände bestimmte Ost-Mosheim bis zur 58. Minute eindeutig das Spiel und war die klar bessere Mannschaft.

Beim 2: 5 in der elften Minute lag man erstmals mit drei Toren in Führung. Beim 9:9 konnte Harleshausen zwar wieder ausgleichen, doch Ost-Mosheim hilet dann bis zur Halbzeit die knappe Führung.

Nach der Pause wurde Ost-Mosheim noch stärke und beherrschte den Gegner wie es wollte. Beim 13:16 führte man wieder mit drei Toren. Als man dann mit einem Zwischenspurt bis zur 50. Minute auf 22:17 erhöhen konnte, schien das Spiel schon gelaufen zu sein.

Doch Harleshausen konterte stellte um auf eine 4:2 Deckung um und nahm Uwe Findeisen und Philip Bachmann aus dem Spiel. Bis zum 20:23 konnte Ost-Mosheim noch eine Drei-Tore-Führung halten. Doch nun schwenkten die Schiedsrichter endgültig um. Die Ost-Mosheimer Angriff wurden meist abgepfiffen wegen angeblichen Schrittfehlern oder Stürmerfouls.

Neutrale Beobachter, ebenfalls Schiedsrichter, äußerten nach dem Spiel das gerade in den letzten zehn Minuten die Schiedsrichter sehr einseitig gepfiffen hätten und Ost-Mosheim klar benachteiligten. Trotz diesem Handicap konnte Ost-Mosheim die knappe Führung beim 24:26 halten.

Doch nun bekam Sebastian Wicke eine unberechtigte Zwei-Minuten-Strafe (55:36). SVH kam dann auf 25:26 heran. Die Schiedsrichter entschieden bei Wojtek Lalek auf der Linksaußenposition auf Stürmerfoul, obwohl eigentlich Wojtek gefoult wurde. Postwendend der Ausgleich zum 26:26. Nun war Ost-Mosheim wieder in Ballbesitz und erzielte das 26:27 in der 58. Minute.

Im nächsten Angriff der Heimmannschaft bekam dann Martin Reinbold eine Zwei-Minuten-Strafe. Die Unterzahl von Ost-Mosheim nutze SVH zum Ausgleich. Nun war  bei einer Restspielzeit von einer Minute Ost-Mosheim in Ballbesitz.

Amine Remus wurde von zwei Spielern regelwidrig gefoult, doch anstatt auf einen Siebenmeter für Ost-Mosheim zu entscheiden, gaben die Schiedsrichter ein Stürmerfoul und dies bedeute erneuter Ballbesitz für Harleshausen. Harleshausen nahm dieses erneute Geschenk dankbar an und erzielte zehn Sekunden vor Schluss durch einen Gewaltwurf von Tataraga, der im Winkel einschlug, den mehr als glücklichen Siegtreffer. Die letzten zehn Sekunden konnten Ost-Mosheim nicht nutzen, da der Angriff von den Schiedsrichtern zurück gepfiffen wurde.

Nach Spielende war die Mannschaft und das Trainer Team tief enttäuscht. Denn hier hatte die bessere Mannschaft verloren. Hätten die Schiedsrichter regelgerecht gepfiffen und in den letzten zehn Minuten nicht ständig Ost-Mosheim offensichtlich benachteiligt, wäre Ost-Mosheim als klarer Sieger aus dem Spiel hervorgegangen.

Es war schon bewundernswert, wie überlegen Ost-Mosheim agierte und den Favoriten am Rand einer Niederlage hatte. Letztendlich konnte Harleshausen nur durch die Gewaltwürfe von Doktorowitsch und Tataraga das Spiel offen halten. Sicherlich war die Aufgabe für die Schiedsrichter nicht einfach, da die Harleshäuser Zuschauer gerade nach der Fünf-Tore-Führung von Ost-Mosheim lautstarken Druck auf die Schiedsrichter ausübten. Doch man hatte nicht erwartet, dass die Herren so einknicken würden.

Wenn Harleshausen gegen die anderen Spitzenmannschaften immer so Schiedsrichter hat, können Sie eigentlich nur Meister werden. Mario Lubadel und Harald Birk waren nach dem Spiel auch von der Schiedsrichterleistung sehr enttäuscht. Nicht nur die beiden hatten den Eindruck, dass eine offensichtliche Benachteiligung von Ost-Mosheim, gerade in den letzten zehn Minuten, gegeben war.

Bei aller Kritik an den Schiedsrichtern hätte man allerdings nach der 22:17-Führung etwas geschickter agieren müssen. Harleshausen hätte das Spiel nicht mehr gewonnen, wenn gerade in dieser Phase etwas mehr Konzentration in der Abwehr vorhanden gewesen wäre. Das 18., 19. Und 20. Tor von Harleshausen kam eigentlich durch Abpraller zustande, die bei den dann freistehenden Spielern landeten.

Es war eben ein gewaltiger Unterschied in der Bewertung der Angriffe. Wenn Harleshausen verworfen hatte, bekamen Sie einen Freiwurf, bei Ost-Mosheim ging es dann trotz regelwidriger Behinderung mit einem Abwurf weiter.

Leider schloss man auch in einigen Situationen zu schnell ab, so dass neben den Geschenken durch die Schiedsrichter an den Gegner auch diese Situationen zu vermeidbaren Gegentoren führten.

Doch diese Niederlage ist weiter nicht schlimm. Ost-Mosheim hat erneut gezeigt, dass man auch gegen den Titelfavoriten mithalten kann und sogar die bessere Mannschaft ist.

Wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn man den Hauptwerfer Florian Kusiek dabei gehabt hätte. Der gesamten Mannschaft muss man ein Kompliment machen. In diesem besten Saisonspiel überzeugten alle Spieler. An erster Stelle ist aber diesmal Uwe Findeisen zu nennen, der nicht nur alle sieben Siebenmeter traumhaft sicher verwandelte.

Auch Adrian Barbura war ein Garant für sichere Tore von Rechtsaußen. Philip Bachmann war erneut der starke Angreifer, er erzielte drei Tore und holte fünf Siebenmeter heraus.  Es war schon bewundernswert, dass er trotz vieler unfairer harter Attacken gegen sich niemals aufsteckte.

Auch Martin Reinbold zeigte erneut aufsteigende Tendenzen und machte ein gutes Spiel. Ein Sonderlob der gesamten Abwehr und Torhüter Dennis Wittig. Die eigentlich das Positionsspiel von Harleshausen weitgehend unterbanden. Allerdings war bei den Distanzwürfen von Tataraga und Doktorowitsch viel Glück im Spiel ,dieses Glück brachte letztendlich den Sieg für die Heimmannschaft. (Jürgen König)

Mannschaftsaufstellung Ost-Mosheim:
Dennis Wittig, Alexander Lubadel;
Sebastian Wicke 2, Björn König n.e., Wojtek Lalek, Daniel Kinnback 2, Amine Remus 2, Peter Wambach, Adrian Barbura 6, Philip Auth n.e., Philip Bachmann 3,  Martin Reinbold 3, Uwe Findeisen 9/7
Trainer: Mario Lubadel, Co-Trainer: Harald Birk, Betreuer Stefan Wiegand, Florian Kusiek

Mannschaftsaufstellung Harleshausen:
Lukas Frohmüller, Pascal Zügler;
Tim Räbiger 6, Faruk Tataraga5, Igor Schuldes 2, Maximilian Grieber 4, Robin Guthardt, Daniel Botte, Andre Doktorowitsch 7, Milan Cermas, Maximilian Gorges 2.



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