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Berater helfen regionalen Unternehmern aus der Krise

IHK: KfW-Programm Runder Tisch geht zunächst auch 2014 weiter

Nordhessen. Unternehmen befinden sich nicht immer nur auf dem Weg nach oben, sondern können aus unterschiedlichen Gründen sehr schnell in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. „Bankverbindlichkeiten, Steuerschulden, Lieferantenschulden oder offene Posten bei der Sozialversicherung sind Zeichen, dass im Unternehmen etwas nicht rund läuft“,  erklärt Dr. Roswitha Wöllenstein von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg. „Doch häufig werden die Krisensignale übersehen oder verdrängt.“ Dabei lässt sich das Blatt oft wenden: Durch frühzeitiges Handeln kann ein wirtschaftliches Ende des Betriebs vermieden werden.

Für diese Fälle bietet die IHK Kassel-Marburg zusammen mit der KfW-Mittelstandsbank das Beratungsförderungsprogramm „Runder Tisch“ an. Während einer Runden-Tisch-Krisenberatung bekommen die Unternehmen einen externen Berater zur Seite gestellt, der ihnen hilft, die Ursachen der Krise zu identifizieren. Inhalte der Beratung sind das Erstellen einer Schwachstellenanalyse sowie erster Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu überwinden. Die Beratungsleistung wird durch die KfW gefördert. Außer der Umsatzsteuer und den Fahrtkosten in Höhe der gesetzlichen Fahrtkostenpauschale für Dienstreisen fallen für die Unternehmen keine Beratungskosten an.

Zwar sind die Fallzahlen in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen, doch 2013 hat das von der KfW eingestellte Budget nicht ausgereicht. „Nur mit Unterstützung anderer Industrie- und Handelskammern, die ihr Budget nicht aufgebraucht hatten, konnten wir im Dezember der erhöhten Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen gerecht werden“, teilt Wöllenstein mit. 2013 sind insgesamt 39 dieser Runden Tische von der IHK Kassel-Marburg betreut worden (2012: 35 Fälle). 285 Tage waren die beauftragten Unternehmensberater in den Unternehmen aktiv. „Den meisten Betrieben konnten von den Beratern Wege aus der wirtschaftlichen Krise aufgezeigt werden“, zieht Wöllenstein Bilanz. „Die Nützlichkeit des Instrumentes Runder Tisch ist offensichtlich.“

Die seit 1998 mit Erfolg etablierte KfW-Krisenberatung Runder Tisch soll im Verlauf des Jahres 2014 modifiziert werden. Wie es nach der Modifikation des Beratungsproduktes Runder Tisch weitergeht, ist bislang offen. Ein Eigenanteil der Unternehmen an der Finanzierung der Beratungskosten ist angedacht. Noch aber gelten die für Unternehmen günstigen Konditionen – zunächst geht es in alter und bewährter Art und Weise weiter.

Die IHK Kassel-Marburg ist erster Ansprechpartner für die Mitgliedsbetriebe in der Region und berät diese. Sie nimmt unter anderem die Anträge auf KfW-Beratungsförderung entgegen und begleitet den Beratungsprozess. Mehr Informationen zu den weiteren IHK-Geschäftsbereichen und Dienstleistungen für Unternehmen gibt es unter www.ihk-kassel.de.

Ansprechpartner bei der IHK für das Beratungsförderungsprogramm „Runder Tisch“: Melanie Amert, Telefon (0561) 7891-230, E-Mail: amert@kassel.ihk.de; Dr. Roswitha Wöllenstein, Telefon (0561) 7891-311, E-Mail: woellenstein@kassel.ihk.de. (red)



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