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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Inflationsrate im Januar unverändert 1,2 Prozent

Hessen. Das Niveau der Verbraucherpreise in Hessen lag im Januar 2014 um 1,2 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Dezember 2013 hatte die Inflationsrate ebenfalls 1,2 Prozent betragen. Binnen Monatsfrist sank das mit dem Verbraucherpreisindex gemessene Preisniveau um 0,5 Prozent. Gründe hierfür sind saisonbedingt deutlich billigere Pauschalreisen (minus 17,3 Prozent gegenüber Dezember 2013) sowie Preisnachlässe bei Bekleidung und Schuhen (minus 4,0 Prozent). Das Preisniveau für Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) lag im Januar um 0,3 Prozent unter dem Vormonatswert und um 1,6 Prozent niedriger als im Januar 2013.

Lediglich Strom (plus 2,0 Prozent gegenüber Dezember 2013) verteuerte sich gegenüber dem Vormonat. Alle anderen Energieprodukte wurden im Vergleich zum Vormonat billiger: Diesel um 2,6 Prozent, Benzin um 1,6 Prozent, Heizöl um 1,4 Prozent sowie Erdgas und Autogas jeweils um 0,2 Prozent. Binnen Jahresfrist stiegen die Preise für Strom (plus 2,7 Prozent gegenüber Januar 2013) und für Erdgas (plus 2,1 Prozent). Billiger wurden Heizöl (minus 7,0 Prozent), Autogas (minus 5,4 Prozent), Diesel (minus 5,0 Prozent) und Benzin (minus 4,4 Prozent). Ohne Energie gerechnet lag die Inflationsrate im Januar bei 1,7 Prozent (Dezember 2013: plus 1,2 Prozent).

Der Anstieg des Preisniveaus für Nahrungsmittel (plus 0,7 Prozent gegenüber Dezember 2013) ist vor allem durch höhere Preise für Fisch (plus 2,2 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (plus 1,8 Prozent) sowie Gemüse (plus 1,6 Prozent) verursacht. Ebenfalls teurer wurden Speisefette und -öle und Obst (jeweils plus 0,2 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (plus 0,1 Prozent). Für Fleisch und Fleischwaren zahlten die Verbraucher 0,4 Prozent weniger als im Vormonat. Gegenüber Januar 2013 verteuerten sich Nahrungsmittel insgesamt um 3,2 Prozent. Besonders deutlich stiegen binnen Jahresfrist die Preise für Speisefette und -öle (plus 11,1 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (plus 8,9 Prozent) und Obst (plus 6,6 Prozent). Fisch (plus 3,9 Prozent), Gemüse (plus 3,7 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (plus 2,2 Prozent) verteuerten sich ebenfalls. Fleisch und Fleischwaren wurden billiger (minus 1,6 Prozent).

Die Preise langlebiger Gebrauchsgüter lagen im Januar 2014 um 0,8 Prozent unter dem Niveau von Januar 2013. Deutlich billiger wurden insbesondere Produkte der Unterhaltungselektronik (minus 5,1 Prozent), darunter Fernsehgeräte (minus 13,3 Prozent) und Laptops (minus 10,8 Prozent). Auch bei Haushaltsgeräten setzte sich der Trend sinkender Preise fort (minus 1,0 Prozent). Ebenfalls billiger wurden Schuhe (minus 2,4 Prozent).

Dienstleistungen (ohne Wohnungsmieten) verteuerten sich im Januar binnen Jahresfrist durchschnittlich um 2,0 Prozent. Höhere Preise zahlten die Verbraucher u. a. für Verbundfahrkarten (plus 3,5 Prozent), den Besuch von Gaststätten (plus 3,0 Prozent) sowie Pauschalreisen (plus 2,4 Prozent). Die Wohnungsmieten, deren Gewicht im Verbraucherpreisindex gut ein Fünftel beträgt, lagen im Januar 1,5 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. (red)



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