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CDU tagte am Flughafen Kassel-Calden

cdu140916Kassel. An diesem Wochenende tagte der Vorstand des CDU-Bezirksverbandes Kurhessen-Waldeck am Flughafen Kassel-Calden. Die Spitze der nordhessischen Union traf sich mit dem Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, Ralf Schustereder, um sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Ein breites Spektrum an Themen wurde dabei angesprochen: von der zukünftigen Auslastung des Flughafens im Passagier- ebenso wie im Frachtgeschäft, über die Einbindung der heimischen Wirtschaft, die Entwicklung von Gewerbegebieten bis hin zum Event-Management auf dem Flughafen. Flughafenchef Schustereder erläuterte seine Strategie für den und stellte dabei seine Ideen eines organischen Wachstums und einer nachhaltigen Konsolidierung des Erreichten dar. Aus Sicht der Christdemokraten war dieses Gespräch ein offener und ehrlicher Austausch über die Potenziale für die regionale Wirtschaft sowie notwendige Infrastrukturmaßnahmen für den Logistik- und Mobilitätsstandort Nordhessen.

Man bekräftigte das Bekenntnis zu Kassel-Calden und versprach auch für die Zukunft Unterstützung. Man betonte jedoch auch, dass ein verringertes Jahresdefizit durch Einsparungen und eine höhere Auslastung des Flughafens notwendig sei, um ein Akzeptanz in der Breite zu erzielen.

Der Bezirksvorsitzende Siebert sagte: „Die strukturellen und personellen Veränderungen an der Spitze der Flughafengesellschaft dienen der Stärkung der Wettbewerbsposition des Flughafens und verdienen unsere Unterstützung. Wir erwarten eine bessere Kommunikation mit der Region als auch mit der Luftfahrtbranche und am Ende eine erfolgreiche Vermarktung des Flughafens. Dass selbst der Bundespräsident erst kürzlich bei seinem Besuch in Kassel mit einer Regierungsmaschine hier landete, freut uns sehr und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken.“ (red)



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2 Kommentare zu “CDU tagte am Flughafen Kassel-Calden”

  1. Markus Wenzel

    „Aus Sicht der Christdemokraten war dieses Gespräch ein offener und ehrlicher Austausch über die Potenziale für die regionale Wirtschaft sowie notwendige Infrastrukturmaßnahmen für den Logistik- und Mobilitätsstandort Nordhessen.“

    Dieser Satz ist an Widersprüchlichkeit kaum zu überbieten: Im Zusammenhang mit Kassel-Calden kann das Begriffspaar „ehrlicher Austausch“ und „notwendige Infrastrukturmassnahmen“ nicht in einem Satz stehen!
    Die Einsicht das Calden eine Fehlinvestition war, dürfte auch in der dafür mitverantwortlichen Union um sich gegriffen haben. Die Kraft diesen Irrtum einzugestehen und dann die richtigen Schlüsse zu ziehen, hat die Union nicht! Sie vermutet mehr Schaden als Gewinn und beharrt auf purer Angst auf der überkommenen Unterstützung für den umfangreichen Betrieb ab Kassel-Calden!
    Ein solches Verhalten macht die Linkspartei und die AfD stark, wie wir wissen! CDU und SPD sollten dringend Korrekturen in Calden mit der Schliessung des Terminalbetriebs einleiten und damit die Kosten deutlich senken. So liessen sich weit über 50 % der hohen jährlichen staatlichen Zuwendungen im zweistelligen Millionenbereich einsparen ohne die wesentliche Funktion des Flughafens, nämlich die Unterstützung der umliegenden Wirtschaft, zu beschneiden.

    Sonst sind sie direkt verantwortlich für weitere Beschädigung an der Demokratie! Man sieht auf dem Bild eine mehrheitlich überernährte Schar von CDU-Funktionsträgern und Volksvertretern. Es ist unwahrscheinlich, dass alle an einer Erkrankung leiden, die zu Übergewicht führt – Sinnbild einer Überflussgesellschaft! Einigen ist die Kontrolle über ihren eigenen Körper abhanden gekommen. Wie kann man dann erwarten, dass Menschen, die so wenig Selbstdisziplin aufbringen, mit den Geldern andere vertrauensvoll und diszipliniert umgehen?

    Eines dieser Fehlentwicklung ist Kassel-Calden, quasi das in Beton gegossene Monument demokratisch legitimierten Planungversagens!

  2. JoBlatt

    Mehr als ein gemeinsames ‚Gesundbeten‘ für das totgeborene Projekt Calden-KSF kann es nicht gewesen sein!
    Die nach wie vor miserable Buchung der Flüge (zu gerade mal zwei Zielen!) setzt sich fort, auch im Jahre Zwei nach der feierlichen Eröffnung.

    Wie viel Verluste soll dieses Millionengrab denn noch verursachen, bis das Terminal mit den paar Linienflügen endlich dicht gemacht wird…?


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