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MT-Radsportler beim Göttinger Jedermann-Rennen

Holzhauer trotzt Regen und Hagel

Mirco Holzhauer. Foto: nhGöttingen/Melsungen. Unter den rund 2.000 Startern des Göttinger Jedermann-Radrennens befand sich am letzten Wochenende auch Mirco Holzhauer von der Melsunger Turngemeinde. 100 Kilometer waren auf einen Rundkurs mit einem anspruchsvollen Höhenprofil (1.000 Höhenmeter) zu bewältigen. Bei unangenehmen, regnerischem Wetter und kühlen Temperaturen mussten die Radsportler die Strecke angehen. Die ersten Kilometer führten neutralisiert durch Göttingen, dann kurz vor Rosdorf gab es einen fliegenden Start. „Aber schon vorher wurde Vollgas gefahren, weil jeder die beste Ausgangsposition haben wollte. Bereits hier gab es zahlreiche Stürze“, kommentierte Holzhauer die Anfangssituation des Rennens.

Holzhauer konnte sich lange in der Spitzengruppe halten, musste dann aber abreisen lassen und kam schließlich nur einige Minuten hinter dem Sieger ins Ziel: „Es hat mich immer wieder viel Kraft gekostet, zur Spitzengruppe aufzuschließen und Lücken zuzufahren. Dadurch war mein ‚Akku‘ sehr angegriffen, denn der Tacho zeigte selten weniger als 40 Stundenkilometer.“ Am Ende konnte er stolz darauf sein, bei dieser Runde einen Schnitt von 37 Stundenkilometern unter schwierigsten Bedingungen gefahren zu sein. Holzhauer kam in der Gesamtwertung als 140. in 2:43 Std. ins Ziel. In der stark besetzten Masterklasse 1 platzierte er sich damit als 63. unter rund 400 Konkurrenten.

„Die Bedingungen waren zunächst noch einigermaßen in Ordnung. Richtig heftig wurde es am Hohen Hagen, wo ein zehnminütiger Schauer mit Hagel herunterkam, dazu kam noch ein regelrechter Temperatursturz. „Die Sicht war sehr eingeschränkt und komplett durchnässt ging es in die rutschige Abfahrt, wo es immer wieder zu Stürzen kam“, beschreibt Holzhauer die nicht gerade idealen Bedingungen. Sein Fazit zum Schluss: „Ich war nicht ganz so schnell wie im Vorjahr, aber trotzdem froh, dass ich sturzfrei ins Ziel gekommen bin. Auf alle Fälle stimmte wieder die Rennatmosphäre und ich gehe motiviert in die weitere Saison.“

Die nächsten Ziele warten schon auf ihn: Teilnahme an der Rennserie des Rohloff-Cups und an einigen Radmarathons mit dem Bimbach-Marathon über 240 km und 4500 Höhenmetern am Pfingstwochenende als Höhepunkt. (red)



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