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Nachbarschaftsderby brachte die erste Niederlage

Melsungen. Im vierten Oberliga-Spiel hat es die MT Melsungen II erstmals erwischt. Bei der ESG Gensungen/Felsberg setzte es eine 21:28 (9:15)-Niederlage. Die Bundesliga-Reserve konnte dabei zu keinem Zeitpunkt an ihre guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Mit 5:3 Punkten rangieren die Bartenwetzer als Sechster weiter im vorderen Mittelfeld der Tabelle. Vor 800 Zuschauern in der voll besetzten Gensunger Kreissporthalle geriet die MT II schnell mit 0:3 in Rückstand, berappelte sich aber und war nach Mario Schanzes Siebenmetertreffer zum 3:4 wieder auf Augenhöhe.

Auf dem Weg zum möglichen Ausgleich rutschte der schon angeschlagen ins Spiel gegangene Jannis Kothe dann aber weg und verletzte sich wieder am Knie. „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, waren aber bis zu Janniks Ausfall am Gegner dran“, maß Trainer Georgi Sviridenko dem Ausfall später mitentscheidende Bedeutung zu. Denn ohne Linkshänder im Rückraum fehlte fortan der nötige Druck, um die erstmals in dieser Saison überzeugend auftretende Gensunger Deckung in Schwierigkeiten zu bringen. Das nutzten die Gastgeber, um über 9:5 (18.) schon bis zur Pause deutlich vorzulegen.

Weil die ESG mit einer konsequent durchgezogenen, aggressiven 6:0-Deckung agierte, blieben Aktionen aus dem Rückraum bei den Fuldatalern fast ausschließlich an Mario Schanze hängen. Der allerdings alles andere als einen guten Tag erwischt hatte und nur durch einige feine Pässe auf Petr Hruby am Kreis und seine sicher verwandelten Siebenmeter in Erscheinung trat. Auch Eugen Gisbrecht vermochte es an alter Wirkungsstelle nicht, das Spiel des Aufsteigers zu lenken. Einzig Alexander Bärthel überzeugte als ehemaliger Gensunger, jedoch ausschließlich in der Defensive als Kettenhund für ESG-Spielmacher Marvin Gabriel, der dadurch nur wenige Akzente setzen konnte. In der Vorwärtsbewegung war jedoch auch ihm die Nervosität und Anspannung vor „seinem“ Publikum anzumerken.

Das Spiel diktierten dafür Gabriels Nebenleute, insbesondere der Ex-Melsunger Benedikt Hütt. Insgesamt vermochten die Gastgeber vor allem durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit zu überzeugen, die sie dem Gast voraus hatten. Und, was ebenfalls zum letztlich deutlichen Endstand beitrug, durch ein deutliches Plus auf der Torhüterposition. Marc Lauterbach, bis vor zwei Jahren durch Zweitspielrecht noch dritter Keeper im MT-Bundesligateam,  gewann das Duell mit seinen beiden Gegenübern Maurice Paske und Fabian Meyfarth um Längen.

Erst als alles beim Stand von 22:14 (48.) eigentlich schon entschieden war, drehte die MT endlich auf. Mit einem Rückraum, den man so in der Oberliga bei anderen Mannschaften vermutlich nur selten sehen wird. Mit Johannes Golla (17), der schon vorher zu den wenigen Aktivposten zählte, und Florian Weiß (17) wirbelten zwei A-jugendliche, zu denen sich mit Merlin Kothe (20) ein weiterer Youngster gesellte. Bis auf 24:21 rückten sie der ESG noch einmal auf die Pelle, konnten dann aber nichts mehr zusetzen. „Schwer zu sagen, ob wir zum Ende hin überhaupt noch eine wirkliche Chance hatten die Partie zu drehen. Wir haben aber ein kämpferisches Spiel von beiden Seiten gesehen, das Gensungen/Felsberg am Ende verdient gewonnen hat“, zollte Georgi Sviridenko den Edertalern fair Respekt. Wissend, dass die Gegner im Ringen um den Klassenerhalt für seine MT II andere sind als einer der erklärten Titelanwärter. (red

MT II: Paske (9 Paraden / 19 Gegentore), Meyfarth (3 P. / 9 G.); Kienast, Weiß (1), Hruby (5), Gisbrecht, Bärthel (3), Merlin Kothe (2), Schanze (3/3), Golla (4), Ploch, J. Kothe (1), Petersen (2).

ESG: Lauterbach (16 P. / 20 G.), Wicke (bei einem Siebenmeter, 0 P. / 1 G.), Röse (n. e.); Rossel (1), Balke, Hütt (5), Vogel (5), Pregler (4/2), Gabriel (4/2), Wiegräfe (2), Schneider, Koch (4), Walther, Pollmer (3).

SR: Budde / Ehlert (Gr.-Rohrheim/Gernsheim) – Z: 800 – Strafen: 4:8 Minuten – 7m: 5/4:3/3 – Disqualifikation: Kienast (MT, 3 x 2 Minuten).



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