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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

CDU: Flüchtlinge nicht in Schulturnhallen unterbringen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert. Foto: Archiv/nhStaatssekretär Mark Weinmeister. Foto: nhSchwalm-Eder. Angesichts des anhaltenden Flüchtlingsstroms nach Deutschland ist auch der Schwalm-Eder-Kreis von weiteren Belastungen betroffen. In den kommenden Wochen werden weitere 1.000 Flüchtlinge erwartet. Die Flüchtlingssituation stellt Deutschland und Europa vor große Herausforderungen. „Was wir brauchen ist ein koordiniertes Handeln vor Ort“, so der Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Bernd Siebert.

„Zur Unterbringung im Winter benötigen wir festen Wohnraum. Und dabei muss darauf geachtet werden, dass die Belastungen sich im Kreisgebiet verteilen. Die Belegung von Sporthallen und öffentlichen Einrichtungen kann nur der letzte Schritt sein, wenn alle anderen Optionen ausfallen. Die Belastung für die Bevölkerung und das öffentliche Leben muss so gering wie möglich gehalten werden“, sagte Siebert. Ausdrücklich wenden sich Bernd Siebert und der Kreistagsfraktionsvorsitzende, Staatssekretär Mark Weinmeister, gegen die Nutzung von Schulturnhallen zur Flüchtlingsunterbringung.

Es gebe im gesamten Kreis zahlreiche freie und erschlossene Flächen, auf welchen man auch kurzfristig Leichtbauhallen oder Container aufstellen könne. Darum forderte der Kreistagsfraktionsvorsitzende, Staatssekretär Mark Weinmeister, die Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis auf, alle möglichen Alternativen zu Unterkünften in öffentlichen Einrichtungen zu prüfen: „Im gesamten Landkreis gibt es Hallen, Freiflächen, oder nicht genutzte Liegenschaften des Bundes, die man belegen kann. Auch über die Unterbringung in den Kasernen muss man sprechen. Es geht erst einmal um die Erstaufnahme. Das Wichtigste muss sein, dass es winterfeste Lösungen sind.“

Abschließend sagte Weinmeister: „Die Aufgabe der Flüchtlingsunterbringung muss intensiver als bisher behandelt werden. Alle Zahlen, die im Moment vorliegen, müssen auf den Tisch. Es ist wichtig, dass die Bevölkerung weiß, was auf sie zukommt.“ (red)



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