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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Nächster Meilenstein für Datenautobahn erreicht

Nordhessen. Zug um Zug werden die nächsten Meilensteine für den Bau der Datenautobahn in Nordhessen, die den Städten und Gemeinden schnellste Internetanbindungen bringen wird, erreicht. Die Bundesnetzagentur hat jetzt der Deutschen Telekom und anderen Netzbetreibern für das Ausbaugebiet der Breitband Nordhessen GmbH weitestgehend den Ausbau an Kabelverzweigern (Knotenpunkte zur Verteilung der Teilnehmeranschlussleitungen) mittels der Vectoring-Technologie untersagt. Ein weiterer Erfolg auf dem Weg zur Umsetzung des Großprojekts.

VDSL Vectoring ist die Ausbautechnologie, die Downloadraten von bis zu 100 MBit/s und 40 MBit/s im Upstream im Umkreis von etwa 500 Metern um den Kabelverzweiger ermöglicht. Aus technischen Gründen darf nur ein einziger Anbieter diese Technik einsetzen. Um einen möglichst fairen Wettbewerb zu realisieren, muss daher eine Liste geführt werden, in der alle Anbieter ihre Ausbauvorhaben anmelden. Hier hat sich die Breitband Nordhessen jetzt durchgesetzt.

Durch die Entscheidung der Bundesnetzagentur werden knapp 1.500 Kabelverzweiger im Ausbaugebiet hinsichtlich eines Ausbaus hin zu VDSL Vectoring geschützt. „Wir bekommen damit eine wichtige Projektunterstützung vom Bund“, zeigt sich Kathrin Laurier, Geschäftsführerin Breitband Nordhessen, zuversichtlich.

Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Landrat Dr. Michael H. Koch, befürwortet die Entscheidung der Bundesnetzagentur: „Die Entscheidung der Regulierungsbehörde unterstützt uns bei der flächendeckenden Umsetzung unseres Projekts und ist ein wichtiger Schritt, so schnell wie möglich mit dem Ausbau des schnellen Internets für unsere Kommunen zu beginnen.“

Rund 1.700 Kabelverzweiger sollen im Ausbaugebiet mit Glasfaser angeschlossen werden. Dabei werden zirka 2.500 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Derzeit läuft das europaweite Ausschreibungsverfahren für den Bau der passiven Infrastruktur. Im Frühjahr 2016 soll die Vergabe des Baus erfolgen, so dass bereits im kommenden Jahr die ersten Städte und Gemeinden in Nordhessen Zugang zu Highspeed-Internet haben werden. (red)



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