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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Posaunenwerk ehrt Gottlob Hocke für 70 Jahre Bläserarbeit

Chorleiter Andreas Ludwig überreicht das Geschenk des Chors an Gottlob Hocke, rechts vorn Ulrich Rebmann. Fotos: privatSipperhausen. Der Posaunenwart der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW) Ulrich Rebmann ehrte Gottlob Hocke als Mitglied des Posaunenchor Sipperhausen für 70 jähriges aktives musikalisches Wirken. In einem Festgottesdienst feierte die Kirchengemeinde Sipperhausen dieses sehr seltene Jubiläum. 1945 begann Hocke in Zennern unter Anleitung seines Vaters mit dem Trompetenspielen. Er ist diesem Instrument und der Musik bis heute treu geblieben.

Als junger Mann absolvierte Gottlob Hocke die Ausbildung zum Chorleiter. Nach seiner Verheiratung Mitglied der Kirchengemeinde Sipperhausen, belebte er den dortigen evangelischen Posaunenchor, der seit den späten 30er Jahren nicht mehr existierte. Für den Start waren damals die noch in Besitz der Kirche gebliebenen Instrumente von großer Bedeutung. Seitdem habe er „mit viel Geduld und großem Engagement“ unzählige Bläser ausgebildet, erwähnte Rebmann und ergänzte: „Sie, lieber Herr Hocke, spielen seit 70 Jahren im Posaunenchor und begleiten die Gemeinde dabei in Freud und Leid durch das Kirchenjahr hindurch! Für die Bläser im Posaunenchor waren und sind Sie mehr als eine verlässliche und gute Stütze, die lange die Erste Stimme angeführt hat! Sie sind als Vorbild aus dem Posaunenchor Sipperhausen nicht mehr wegzudenken!“ Dafür dankte der Posaunenwart. Gleichzeitig überbrachte er im Namen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck „herzliche Glück- und Segenswünsche zu Ihrem 70-jährigen Bläserjubiläum“.

Jubilar Gottlob Hocke. Foto: privatIn Ihrer Predigt erinnerte Pfarrerin Gudrun Ostheim an die Bedeutung der Musik im kirchlichen Alltag  – „zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gemeinde“. Manchmal fehle in unserer Zeit der lange Atem, bekannte die Seelsorgerin und nannte beispielhaft „die Stetigkeit und Treue , Bewährtes aufrecht zu erhalten und durchzusetzen, auch dann, wenn’s mühsam und schwierig wird“. Umso verwunderter hielten Menschen inne und staunen, dass man – wie Gottlob Hocke – über viele Jahrzehnte auch der ehrenamtlichen Kirchenmusik treu bleibe.

Der Sipperhäuser Posaunenchor hat den Gottesdienst gemeinsam mit Organistin Margret Wenderoth gestaltet. Anschließend traf sich die Gemeinde auf Einladung der Bläser zu Ehren des Jubilars zu einem Imbiss im Gemeinderaum der Kirche. (rho)



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