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MT im Trainingslager: Athletik, Teambildung und Psychologie

MT-Spieler im Trainingslager auf Fuerteventura. Foto: nhFuerteventura/Melsungen. Fast schon Tradition hat das Trainingslager von Handball-Bundesligist MT Melsungen im Januar auf Fuerteventura. Es gilt, die Akkus für die zweite Saisonhälfte aufzuladen. Der einwöchige Aufenthalt auf der Kanareninsel dauert noch bis zum Montag. Der Kader der Nordhessen ist nicht ganz komplett, da Johannes Sellin (Deutschland), Marino Maric (Kroatien) und Momir Rnic (Serbien) derzeit an der Europameisterschaft teilnehmen. Ebenso fehlt Jeffrey Boomhouwer, der mit der holländischen Auswahl gegen die Schweiz um die Qualifikation zur WM kämpft. Dafür aber ist Rekonvaleszent Malte Schröder nach seiner Kreuzbandverletzung wieder an Bord. Der MT-Bundesliganachwuchs ist mit Johannes Golla vertreten.

Während um diese Zeit das Wetter in nordhessischen Gefilden unbeständig und kalt ist, können die Handballprofis der MT auf der Insel im atlantischen Ozean, 120 Kilometer westlich von der marokkanischen Küste entfernt, bedenkenlos ihre Arbeit nach draußen verlegen. Und diese Möglichkeit nutzen sie bei durchschnittlich 25 Grad Lufttemperatur auch weidlich. Die meiste Zeit wird dem obligatorischen Athletiktraining gewidmet. Bei den einzelnen Übungen in den Bereichen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination sorgt Fitnesscoach Lutz Anders für reichlich Abwechslung.

Ausser der körperlichen Arbeit legt Chefcoach Michael Roth aber auch viel Wert auf Einzelgespräche mit den Spielern und natürlich auf teamfördernde Maßnahmen. Wie etwa mit einem Segeltörn auf Katamaranen, bei dem es auf ein möglichst gutes Zusammenspiel ankommt.

Weil heutzutage im Spitzensport neben der physischen auch die mentale Stärke eine immer größere Rolle spielt, widmet die MT einen Teil ihres Trainingslagers diesem Bereich einen eigenen Part. Die fachliche Begleitung obliegt dem Kölner Sportpsychologen und Buchautor Gernot Emberger (Erfolgreicher Umgang mit Stress), der das Team seit knapp zwei Jahren betreut.

“Wir tun derzeit alles, um unsere Mannschaft möglichst optimal auf die zweite Saisonhälfte einzustimmen – auch wenn vier Nationalspieler nicht dabei sein können. Mit dieser Maßnahme erreichen wir nicht nur die erwünschten Trainingseffekte. In einer solch angenehmen und motivationsfördernden Umgebung kriegen die Spieler auch die Köpfe mal richtig frei”, erklärt Michel Roth. Dabei wird seine Arbeit vor Ort von höchster Stelle “überwacht”: Den MT-Tross begleiten Aufsichtsratsvorsitzende Barbara Braun-Lüdicke und Vorstand Martin Lüdicke persönlich.

Der Punktspielauftakt nach der EM-bedingten Ligapause steht am 14. Februar auf dem Programm. Dann muss der nordhessischen Handball-Bundesligist zum Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin antreten. Schlag auf Schlag geht es für den Tabellenfünften dann weiter in Lemgo (21.02.), in Mannheim mit dem Pokal-Wiederholungsspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen (24.02.) und in Kassel mit dem Hessenderby gegen Wetzlar (27.02.). (Bernd Kaiser)



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