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TSV Ost-Mosheim 1 – TSV Wollrode 1 29:19 (16:7)

TSV Ost-MosheimOstheim. Man war gespannt ob sich Ost-Mosheim nach der schwachen Leistung in Bad Hersfeld wieder fangen würde. Wollrode hatte am letzten Wochenende einen Kantersieg gelandet und ging hoch motiviert in die Partie. Besonders der langjährige Ost-Mosheimer Rückraumstar Matthias Proll wollte es gegen seine ehemaligen Mitspieler wissen. Trainer Mario Lubadel war sich klar, dass man den wurfgewaltigen Wollröder Angriff nur mit einer besseren Abwehrleistung in den Griff bekommen konnte. Aber dafür stand ja Sebastian Wicke wieder zur Verfügung, um der Abwehr die notwendige Stabilität bringen.

Leider musste Ost-Mosheim auf Janick Hagemann (Grippe) und auf Wojtek Lalek (Fußverletzung )verzichten. Es entwickelte sich in den ersten zehn Minuten ein verteiltes Spiel, bei dem Ost-Mosheim immer in Führung ging, aber sich nichts absetzen konnte. Ab der 10. Minute dominierte Ost-Mosheim das Spiel und ließ in der Abwehr nur wenig zu. Proll und C0. scheiterten immer wieder an der Abwehr oder am glänzend aufgelegten Torhüter Alexander Lubadel. Über 3:3 setze sich Ost-Mosheim  mit 6:3, 8:4 auf 14:5 ab.

Dies war die entscheidende Phase des Spiels. Wollrode wirkte stehend k.o. und Ost-Mosheim spielte immer besser auf. Bis zur Pause erhöhte man den Vorsprung souverän auf 16:7.

Nach der Pause konnte es sich Trainer Lubadel sogar leisten, den bis dahin stärksten Angreifer Nicolas Bachmann auf der Bank zu lassen. Nach der Pause drehte dann Philip Bachmann richtig auf und spielte die Wollröder Abwehr schwindelig, entweder schloss er selbst ab oder bediente seine Nebenleute. Fünf Minute vor dem Ende führte Ost-Mosheim sogar mit 28:15. Bei Wollrode war es lediglich Matthias Proll der durch Einzelaktionen das Ergebnis verbessern konnte.

In den letzten zehn Minuten versäumte Ost-Mosheim es den Sieg noch höher zu gestalten. Allein acht Mal hintereinander konnte man den Ball nicht im Tor unterbringen. Aber es kam lediglich zu einer Ergebniskometik durch Wollrode.

Alles in allem auch ein verdienter Sieg des Lubadel Teams. Alle Spieler zeigten im Vergleich zu dem Spiel in Hersfeld in aufsteigende Form. Sebastian Wicke gab der Mannschaft in der Abwehr den sicheren Rückhalt, an seiner Spielweise orientierten sich seine Mitspieler und machten die Abwehrformation zu einer unüberwindbaren Barriere. Auch Matthais Helferich zeigte dem Wollröder Rückraum, dass an ihm nur schlecht vorbeizukommen ist. Hinter dieser Front stand ein sehr starker Alexander Lubadel, der  mit 17 Paraden, davon ein Siebenmeter, glänzte. 44  Prozent Quote ist schon eine Superleistung.

Im Angriff war es in der ersten Hälfte Nicolas Bachmann, der die wichtigen Tore erzielte und natürlich wieder der Goalgetter Jan Hendrik Otto, der nicht nur bei den Siebenmetern die nötige Nervenstärke besitzt, sondern egal ob auf Rechtsaußen oder Halbrechts mittlerweile einer der stärksten Feldspieler ist.

Nach der Pause drehte dann Philip Bachmann richtig auf. Er war selbst durch eine Vielzahl von harten Fouls nicht zu bremsen und erzielte sechs Tore und holte zwei Siebenmeter raus. In diesem Spiel knüpfte Philip Bachmann wieder an seine alte Stärke an. Auch Amine Remus steigert sich kontinuierlich und ist nach seiner langen Zwangspause fast an seiner Form der Serie 2013/2014 angelangt.

Torben Schröder zeigte nach seiner Einwechselung, dass er das Vertrauen des Trainers verdient. Er erzielte nicht nur zwei Tore sondern zeigte auch in der Abwehr eine starke Leistung.

Im Gegensatz zu Wollrode hat Ost-Mosheim auf der Bank gleichwertige Leute, deren Einwechselung keinen Leistungsabfall bringt. Nach langer verletzungsbedingter Pause kam Björn König am Kreis auch wieder zu seinem ersten Einsatz. Adrian Kriegisch spielte die letzen zehn Minuten auf Linksaußen für Sebastian Wicke. Der frischgebackene Meister Daniel Kinnback  erzielte nach seiner Einwechselung drei Tore. Alles in allem ein gelungenes und interessantes Heimspiel von Ost-Mosheim.

Bei Wollrode mühte sich Matthias Proll, aber seine acht Tore reichten nicht aus um Ost-Mosheim in Gefahr zu bringen. Der Sieg für Ost-Mosheim hätte noch wesentlich höher ausfalle können, aber Herzfeld im Wollröder Tor zeigte eine gute Leistung und hielt somit die Niederlage noch in Grenzen.

Mal ein Sonderlob an die beiden Schiedsrichter  vom FT Fulda und Vulkan Vogelsberg, die zeigten eine überragende Leistung und hatte selbst in hektischen Spielphasen die Partie jederzeit im Griff.

Mannschaftsaufstellung:
Alexander Lubadel 17 p., Dennis Wittig n.e., Stefan Harbusch, Sebastian Wicke 2, Björn König, Daniel Kinnback 3, Amine Remus 4, Torben Schröder 2,  Jan Hendrik Otto 9/4, Yannic Neurath n.e.,  Nicolas Bachmann 3, Philip Bachmann 6, Matthais Helferich, Adrian Kriegisch.

Vorschau
Samstag 20. Februar, 17 Uhr, Kreissporthalle Gensungen: HSG Gensungen Felsberg II – TSV Ost-Mosheim I. Das nächste Derby wartet auf Ost-Mosheim. Die spielstarke Reserve der HSG Gensungen/Felsberg will Ost-Mosheim sicherlich ein Bein stellen. Zwar wurde das Heimspiel in Ostheim mit 33:23 gewonnen, aber dies sagt nicht über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse aus. In den letzten Monaten hat sich die HSG gesteigert und konnte sogar Wollrode klar schlagen. Die Mannschaft liegt momentan punktgleich mit Wollrode gleich auf dem 5. Tabellenplatz. Bemerkenswert ist, dass Gensungen in 14 Spielen im Schnitt 32 Tore pro Spiel geworfen hat,dem gegenüber stehen aber auch pro Spiel 31 Gegentore. Man muss also auf Ost-Mosheimer Seite wieder aus einer sicheren Abwehr heraus agieren, dann wird man auch dieses Spiel für sich entscheiden können. (Jürgen König)



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