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Kommt eine zweite ICE-Neubau-Trasse ins Geistal?

Bürgerprotest formiert sich bereits

Blick in den gut gefüllten Saal am Informationsabend. Foto: nhNeuenstein. Kürzlich wurden im Rahmen des Bundesverkehrswegeplanes 2030 die Planungen für eine weitere Trasse des ICE-Streckenausbaus durch die Gemeinde Neuenstein veröffentlicht. Neben einer schon existierenden ICE-Trasse, der Bundesautobahn A7 , mehreren vorhandenen und neu geplanten Stromtrassen wie SuedLink, einem Hubschrauber-Tiefflug-Testgebiet des Militärstandorts in Fritzlar und dem angrenzenden Truppenübungsplatz Schwarzenborn würde die Lebensqualität durch ein weiteres Großprojekt in der Gemeinde dramatisch sinken, ist sich die Bürgerinitiative Lebensqualität Neuenstein sicher.

Die vor ca. zwei Jahren gegründete Bürgerinitiative setzt sich aktuell gegen zwei weitere Starkstrom-Trassen (Wahle-Mecklar und SuedLink) sowie die näher rückenden Windparks ein. „Nun ist mit der geplanten Trasse der Bahn ein weiterer und noch massiverer Eingriff in die ländliche Struktur des Geistals geplant, der die bisher bekämpften Baumaßnahmen fast verblassen lässt“, schreibt BI-Vorsitzender Lars Niebel in einer Pressemitteilung. Entsprechend heftig seien die ersten Reaktionen in der vergangenen Woche gewesen. viele Bürger, insbesondere aus den betroffenen Orten Obergeis, Untergeis und Gittersdorf, seien der Einladung der BI zur Sitzung am 29. März gefolgt. Trotz kurzer Vorankündigungzeit und einem starken Gewitter vor Veranstaltungsbeginn war der Sitzungssaal bis zum Bersten gefüllt.

Nach einführenden Informationen zum aktuellen Stand durch Niebel seien sofort viel Anwesende bereit gewesen, aktiv in der Bürgerinitiative mitzuarbeiten. In der nahen Zukunft ist eine gemeinsame Großveranstaltung mit der Gemeinde Neuenstein in der Mehrzweckhalle im Ortsteil Obergeis geplant. Voraussichtlicher Termin dafür ist der 21. April.

Erste Vernetzungen mit andern BIs und betroffenen Bürger in den Nachbargemeinden sind bereits erfolgt und sollen schnellstmöglich ausgebaut werden, um gemeinsam gegen die Trassenplanung vorzugehen. (red)



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