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B-Jugend: Ziel Oberliga – Vorlegen gegen Hanau?

Foto: MT-TrommlerMelsungen. Die Qualifikation zur Handball-Oberliga geht für die B-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen auf die Zielgerade. Nachdem die Sicherung der Teilnahme an der höchstmöglichen Spielklasse zweimal nur knapp verpasst wurde, bleibt im direkten Duell mit dem amtierenden Hessenmeister HSG Hanau die letzte Möglichkeit, das angestrebte Ziel doch noch zu erreichen. Die erste Begegnung findet am Freitag, 1. Juli, 19 Uhr (Stadtsporthalle Melsungen) statt, zum Rückspiel reisen die Nordhessen am Sonntag, 3. Juli, (16 Uhr, Doomer Halle Steinheim) nach Hanau. Für ein kleines Polster hoffen die Jugendhandballer auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Zuschauerrängen.

Die Südhessen gehen allerdings als klare Favoriten in diese Auseinandersetzung. Nur drei Niederlagen kassierte die HSG in der abgelaufenen Oberliga-Saison und holte sich den Hessentitel knapp vor der HSG Weiterstadt/B./W. und dem TV Hüttenberg. Im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft war dann zwar Endstation, aber mit einem Sieg beim späteren Halbfinalisten Zweibrücken lieferten die Hanauer eine beeindruckende Vorstellung ab. Auch wenn die Mannschaft ihr Gesicht zur neuen Saison durch das Aufrücken einiger Spieler in die A-Jugend naturgemäß verändert hat, zehrt die HSG von ihrer guten Jugendarbeit der Vergangenheit. Vor zwei Jahren trafen sich beide Teams in der Landesliga, wo sich in den Begegnungen gegeneinander jeweils der Gastgeber durchsetzte.

Auch wenn Hanau Vorteile eingeräumt werden, sind die Nordhessen keinesfalls chancenlos. „Die Truppe ist im Verlauf der bisherigen Qualifikation immer weiter zusammengerückt. Gerade die verlorenen Spiele wie zuletzt gegen Baunatal haben uns weitergebracht. Alle haben gemeinsam gekämpft und sich gegen die Niederlage gestemmt. Das war eine ganz neue Seite der Mannschaft, die solche Partien vor gar nicht so langer Zeit noch frühzeitig aufgegeben hätte“, lobte Trainer Georgi Sviridenko die Moral und Einsatzbereitschaft seiner B-Jugendlichen. Tugenden, auf die sich Julian Damm, Ole Pregler und Co. nun nachweislich berufen können und ein Faktor, der Gegner Hanau komplett fehlt. Denn die HSG ist seit Beendigung der Vorsaison Mitte Mai ohne jede Wettkampfpraxis. Vorteil „auf Betriebstemperatur“ für die mJSG, während Hanau auf die Karte „Ausgeruhtheit“ setzt. Gute Voraussetzungen also für einen spannenden Schlagabtausch, bei dem die Unterstützung der Fans das Zünglein an der Waage sein könnte. (red)



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