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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Über das Spannungsfeld zwischen Finanzwelt und Moral

Burkhard Leffers. Foto: nhFritzlar. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Sektion Fritzlar – Schwalm-Eder lädt in Kooperation mit dem Traditionsverein der Panzergrenadierbrigade 5 Kurhessen herzlich zu ihrer Vortragsveranstaltung im Juli 2016 ein. Am Dienstag, 12. Juli, 19.30 Uhr, wird Burkhard Leffers im Haus an der Eder, Waberner Straße 7, über das Spannungsfeld zwischen Finanzwelt und Moral referieren.

Zum Referenten:
Burkhard Leffers, geboren 1948, Humanistisches Gymnasium, Banklehre, BWL-Studium, 38 Jahre Commerzbank vom Lehrling bis zum Mitglied des erweiterten Vorstands, darunter 20 Jahre internationales Investmentbanking, schwerpunktmäßig Südamerika, Kanada, Aufenthalt in London, Filialleiter Paris fünf Jahre, Vorstand für Firmenkundengeschäft in Süddeutschland. Vor zehn Jahren ausgeschieden, dann selbständig als Interim Manager, Geschäftsführer Deutschland eines englischen Finanzdienstleisters (Verbriefungsgeschäft). Vorsitzender des Kuratoriums der Ökumenischen Sozialstation Bad Homburg, sechs Jahre Bundesvorstand des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), zehn Jahre Vorsitzender der Diözesangruppe Rhein-Main des BKU, vier Jahre Präsident Europa des Christlichen Unternehmerverbandes UNIAPAC.

Zur Veranstaltung:
Wer sind die Akteure in der Finanzwelt, welche Unternehmen und welche Berufe gehören zu den Handelnden? Lässt sich eine Trennlinie erkennen zwischen moralisch guten oder moralisch bedenklichen Akteuren? Der Referent wird die Ergebnisse seiner Untersuchungen vorstellen. Moral ist immer individuell und nicht organisatorisch (Unternehmen) oder professionell (Berufe).

Moralisch nicht vertretbares Handeln sei keineswegs auf den Finanzsektor beschränkt. Die Erörterung von Orientierungsmöglichkeiten für moralisch vertretbares Verhalten rundet den Vortrag ab. Beispielhaft wird der Referent auf Eckpunkte der Katholischen Soziallehre eingehen. Er wird die Bedeutung der Kardinaltugenden erörtern. Außerdem will er verdeutlichen, dass die zehn christlichen Gebote für Unternehmen und Unternehmer ethisch-moralische Grundpfeiler sein können.

Man darf sich auf einen Abend freuen, der sich auch in der Diskussion an der Bedeutung von Werten für ein gesichertes Miteinander unseres Lebens orientieren soll. Gäste sind wie immer herzlich willkommen. (red)



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