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Beste Voraussetzungen für Inklusion und Teilhabe

Grundsteinlegung für neues Wohnprojekt der Hephata-Behindertenhilfe

Bei der symbolischen Grundsteinlegung (von links): Stephan Michel von der Firma Michel Bau, Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald, die Hephata-Direktoren Klaus Dieter Horchem und Maik Dietrich-Gibhardt, der Rotenburger Pfarrer Michael Dorfschäfer, Architekt Andreas Schlephorst, Anne Weckesser vom Beirat für selbstbestimmtes Leben innerhalb der Hephata Behindertenhilfe, die Leiterin der Hephata-Behindertenhilfe, Anne Wippermann, und Hephata Direktorin Judith Hoffmann. Foto: HephataRotenburg. Mitten in der Stadt Rotenburg an der Fulda baut die Hephata Diakonie ein neues Haus, in dem ab Herbst 2017 bis zu 14 Menschen mit Behinderung einziehen werden. „Für uns alle hier ist das ein riesengroßer Gewinn“, sagte Bürgermeister Christian Grundwald bei der symbolischen Grundsteinlegung.

Rund 1,9 Millionen Euro investiert die Hephata Diakonie in das Projekt, das vom Landeswohlfahrtsverband Hessen mit 375.000 Euro und von der Aktion Mensch voraussichtlich mit 250.000 Euro gefördert wird. „Inklusion möglich machen“ lautete die Überschrift auf der Einladungskarte zu der Feier. Maik Dietrich-Gibhardt, Vorstandssprecher der Hephata Diakonie, betonte in seiner Begrüßung, dass dafür viele Menschen nötig seien: Von Mitarbeitenden über politisch Verantwortliche, Kostenträger, Architekten und Handwerker bis hin zu Anbietern von Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. „Und nicht zuletzt sind es die vielen Akteure des jeweiligen Sozialraums, die nötig sind“, betonte der theologische Direktor der Hephata Diakonie, der seinen Dank an die genannten Personen ausdrücklich auch im Namen seiner Vorstandskollegen Judith Hoffmann (pädagogische Direktorin) und Klaus Dieter Horchem (kaufmännischer Vorstand) aussprach.

Andreas Schlephorst vom Architekturbüro Zaeske und Partner erläuterte den Gästen das architektonische Konzept des Hauses, das sich in ähnlicher Form bereits an drei Standorten im Schwalm-Eder-Kreis bewährt hat. In den Wohngruppen gibt es jeweils einen zentralen Gemeinschaftsraum mit offener Küche und Wohn- und Essbereich. Trotz der offenen Gestaltung gibt es Rückzugsmöglichkeiten für die Bewohner, die jeweils ein Zimmer für sich haben und sich immer zu zweit ein Bad teilen. Bei der Dachneigung und der Gestaltung der Fassaden haben sich die Architekten an den historischen Gebäuden im Umfeld des Neubaus orientiert.

Auch Anne Wippermann ging als Geschäftsbereichsleiterin der Hephata-Behindertenhilfe auf das Konzept des Hauses ein. „Das Gebäude ist so ausgelegt, dass individuelle Unterstützung und Assistenz möglich sind.“ Stefanie Weckesser sagte als Vorsitzende des Beirats für selbstbestimmtes Leben, der die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb der Hephata-Behindertenhilfe vertritt: „Wir freuen uns auf gute Nachbarschaft!“

Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald betonte in seinem Grußwort: „Jeder Mensch soll, kann und darf hier in Rotenburg mittendrin leben.“ Er bezeichnete es als gemeinsamen Auftrag, das Gemeinwesen in Rotenburg zu gestalten. Dafür sei die Hephata Diakonie seiner Erfahrung nach ein idealer Partner. Pfarrer Michael Dorfschäfer hatte zu Beginn  der symbolischen Grundsteinlegung eine Andacht gehalten und darin betont: „Das Haus wird die besten Voraussetzungen für Inklusion und Teilhabe seiner künftigen Bewohner bieten.“ (red)




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