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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Beiseförth gibt es auf der ganzen Welt

CDU-Vorsitzender und Kreisbeigeordneter Klaus Rehs, Bernd Siebert MdB, Geschäftsführer Jens Schumacher, JU-Kreisvorsitzender Dominik Leyh und Niklas Alheit (v.l.). Foto: nhMalsfeld. Die Firma Dr. Schumacher GmbH in Beiseförth war das erste Ziel von Bernd Sieberts Sommerbereisung in Malsfeld. Der Bundestagsabgeordnete wurde dabei begleitet vom örtlichen CDU-Vorsitzenden und Kreisbeigeordneten Klaus Rehs vom stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Dominik Leyh sowie von Niklas Alheit.

Die Dr. Schumacher GmbH wurde 1978 von Dr. Henning Schumacher gegründet. 1992 stieg sein Sohn Dierk und 1998 sein Sohn Jens Schumacher in die Geschäftsführung ein. Beide leiten das Unternehmen seit dem Tod des Firmengründers im Jahr 2005 gemeinsam. Heute beschäftigt der weltweit tätige Spezialist für Desinfektions- und Hygieneartikel mehr als 1.000 Menschen, rund 300 davon am Firmensitz in Beiseförth. Neben dem Geschäftsbereich Desinfektion & Hygiene für den medizinischen Bereich bedient Dr. Schumacher im Auftrag großer Handelsunternehmen den Consumer-Markt mit Feuchttüchern für Babypflege, Kosmetik, Hygiene und den Haushalt. Diese werden in Luban/Polen hergestellt, wo etwa 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind. Wie Geschäftsführer Jens Schumacher darstellte, sei man sehr zufrieden mit den dortigen Fachkräften. Diese Region habe sich sehr positiv entwickelt und man habe zunehmend Schwierigkeiten, entsprechendes Personal zu finden. Dass es auch am Stammsitz weiter voran geht, zeigen die derzeitigen Planungen für die Erweiterung des Geländes. So soll ein zentraler neuer Produktionsbereich entstehen, der allen anderen Abteilungen am Standort zusätzlichen Platz verschafft. Geht es nach den beiden Geschäftsführern, soll es noch in diesem Jahr losgehen.

Da Dr. Schumacher für viele bekannte internationale Markenartikler, Drogerie- und Handelsketten produziert, findet man die Produkte aus Nordhessen in ganz Deutschland und der ganzen Welt. Laut Aussage von Geschäftsführer Dierk Schumacher ist die Dr. Schumacher GmbH der einzige Hersteller weltweit, der sowohl Desinfektionsmittel als auch Feuchttücher herstellt. Mitarbeiterbindung ist dem Familienunternehmen dabei besonders wichtig. So gibt es beispielsweise jährlich Familientage. Die Geschäftsführung versteht sich selbst auch mit den Mitarbeitern als eine große Familie. Seit 2010 gibt es einen Beirat, der mit kompetenten Fachleuten besetzt ist, um die langfristige Unternehmensstrategie extern zu reflektieren, so Jens Schumacher.
Nach einer Werksführung mit informativen Einblicken in die Produktion sagte Bernd Siebert MdB: „Die Firma Dr. Schumacher ist mir seit vielen Jahren bekannt. Vor allem aber die Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre haben mich tief beeindruckt. Als Ansprechpartner für Kliniken, Ärzte, Pflegeheime, Veterinäre sowie große Handelsketten hat sich die Familie Schumacher einen großen Namen gemacht. Besonders erfreulich ist die anstehende Erweiterung der Werksanlage. Eine solche Investition ist auch immer ein Bekenntnis zum Standort.“

Im Anschluss ging es dann noch zur neuen Brücke über die Fulda. Über ein Jahr dauerte der Bau der neuen Brücke. Die alte Fuldabrücke war in die Jahre gekommen – zum Großteil war diese so marode, dass eine Sanierung wirtschaftlich keinen Sinn gemacht hätte, wie der CDU-Vorsitzende Klaus Rehs erklärte. Die neue Brücke werde den Anforderungen des modernen Verkehrs gerecht. Die Gesamtinvestitionssumme der Brücke auf der Kreisstraße betrug 1,6 Millionen Euro. 70 Prozent der Kosten wurden vom Land Hessen getragen. Bernd Siebert sagte zum Schluss: „Die Infrastruktur ist der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg einer Kommune. Deswegen ist es auch richtig und wichtig, dass das Land sich finanziell an dem Neubau beteiligt hat. Ich bin zuversichtlich, dass sich Malsfeld durch seine Lage im mittleren Fuldatal weiter positiv entwickeln wird. Die direkte Lage an der B83 sowie der A7 sind wichtige Standortfaktoren.“ (red)



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