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Ingeburg Wittich erhält Verdienstkreuz am Bande

„Jahrelanges Engagement im kommunalpolitischen, kulturellen und sozialen Bereich verdient unsere besondere Anerkennung“

Ingeburg Wittich mit dem Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister. Foto: nh

Ingeburg Wittich mit dem Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister. Foto: nh

Morschen. Hessens Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister hat heute Ingeburg Wittich aus Morschen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Er würdigte ihr außergewöhnliches Engagement für das Gemeinwohl in Morschen. „Frau Wittich hat sich 24 Jahre in der Gemeindevertretung und dem Gemeindevorstand der Gemeinde Morschen aktiv eingebracht. Auch im Kulturring Morschen hat sie sich nach Kräften eingesetzt. Besonders anzuerkennen ist ihre pflegerische Leistung. Mit großer Hingabe und über einen enorm langen Zeitraum betreute Frau Wittich einen pflegebedürftigen Bekannten und ermögliche diesem, so lang es ging ein Leben in den eigenen vier Wänden. Die heutige Ordensübergabe ist ein Zeichen des Dankes für diese Leistungen“, sagte der Staatssekretär im Rahmen einer Feierstunde im nordhessischen Kloster Haydau.

Ingeburg Wittich absolvierte eine Ausbildung zur Industriekauffrau und war daraufhin bei verschiedenen Firmen in diesem Beruf tätig. Im Jahre 1979 wurde sie Schulsekretärin in der Burgsitzschule in Spangenberg und war dort bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2007 tätig. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn großgezogen.

Besonders im kommunalen Bereich hat sich Ingeburg Wittich engagiert. Zunächst war sie von 1977 bis 1985 Mitglied der Gemeindevertretung von Morschen und gehörte dabei verschiedenen Kommissionen und Ausschüssen an. Dazu zählten unter anderem die Kindergartenkommission, der Ausschuss für Fremdenverkehr und Freizeitangelegenheiten und der Haupt- und Finanzausschuss. Im Jahre 1985 wurde sie in den Gemeindevorstand gewählt und gehörte diesem bis 2001 an. Zudem war Ingeburg Wittich von 1981 bis 1985 auch Mitglied im Ortsbeirat von Altmorschen. Im Vorstand des SPD-Ortsvereins war sie über zehn Jahre lang als Schriftführerin tätig.

Das kulturelle Leben und das kulturelle Erbe der Gemeinde, das Kloster Haydau, liegen ihr am Herzen. Seit dessen Gründung im Jahre 1993 ist sie im Kulturring Morschen aktiv, der zum Förderverein Kloster Haydau e.V. gehört, mit dem Ziel, das Kloster kulturell zu beleben. Bis zu ihrem Ausscheiden im Jahre 2012 nahm sie an den verschiedenen Sitzungen teil und beteiligte sich an den für die Durchführung der Veranstaltungen des Kulturrings notwendigen Arbeiten wie Werbung und Plakatierung, Herrichten der Veranstaltungsräume, Zubereitung von Speisen für die Pausenverköstigung und den Getränkeausschank. Zudem hatte sie die Verwaltung der Eintrittskarten übernommen.

Beeindruckend ist ihre über 20 Jahre geleistete pflegerische Betreuung. Sie hat als ehrenamtliche Betreuerin für einen Bekannten aus Morschen, Hellmuth Möller, bis zu dessen Tod im Jahre 2014 gesorgt. Obwohl dieser nicht zur Familie gehörte, kümmerte sie sich ab 1988 zunächst im Rahmen einer Pflegschaft und ab 1992 als ehrenamtliche Betreuerin umfassend um seine Belange. Mit großem persönlichen Einsatz und Organisationsaufwand hat sie es Möller ermöglicht, bis 2012 in seiner eigenen Wohnung zu leben. Auch nach seinem Umzug in ein Seniorenheim hat sie sich weiterhin um ihn gekümmert.

Seit dem Jahre 2009 ist Ingeburg Wittich für die Melsunger Tafel aktiv. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin engagiert sie sich in der Lebensmittelausgabe. Dazu kommen noch Sitzungen und Treffen zur Organisation der Arbeit und zur Qualifizierung. Darüber hinaus war sie von 1989 bis 1992 Erwachsenenhauptschöffin beim Amtsgericht Kassel.

„Ingeburg Wittich hat sich in vielfältiger Weise jahrzehntelang für das Gemeinwohl engagiert und sich für die Belange ihrer Heimatgemeinde und ihrer Mitmenschen eingesetzt. Ihr unermüdliches und beispielgebendes Wirken wird durch die Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande gewürdigt“, sagte Staatssekretär Mark Weinmeister abschließend. (red)



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