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Duo Bischoff/Siebert verfehlt Meisterschaft knapp

Das Gespannteam Oswald Bischoff und MSC-Melsungen-Clubfahrer Mario Siebert. Foto: nh

Das Gespannteam Oswald Bischoff und MSC-Melsungen-Clubfahrer Mario Siebert. Foto: nh

Leipzig/Melsungen. Am Wochenende fand das Finale zur Gespann German Masters Serie statt. Mit einem knappen Vorsprung von nur 5 Punkten fuhr das Gespannteam Oswald Bischoff und MSC-Melsungen-Clubfahrer Mario Siebert als Führender nach Leipzig. Die ersten beiden Rennen der German Masters Serie fanden in Angenrod und Melsungen auf klassischen Grasbahnen statt. Im Motodrom von Leipzig trafen die Gespanne auf eine bestens präparierte, kurze Sandbahn die nicht einfach zu fahren war. Das Duo Bischoff/Siebert legte einen furiosen Start hin und gewann souverän seine ersten beiden Wertungsläufe. Die zweit- und drittplatzierten Teams in der Gesamtwertung hatten zu diesem Zeitpunkt bereits weitere Punkte auf das führende Duo eingebüßt, sodass der Gesamtsieg für Mario Siebert vom MSC Melsungen in greifbare Nähe gerückt war.

Im letzten Vorlauf kamen Bischoff/Siebert vom äußeren Startplatz nicht ganz so gut weg und mussten alles geben, um auf den zweiten Platz vorzufahren. Leider überfuhren die beiden im Eifer des Gefechts die Innenabsperrung kurz und wurden disqualifiziert. Die Konkurrenz punktete hingegen weiter fleißig, sodass das Gespannteam Hübsch/Burger den Fünf-Punkte-Vorsprung weiter reduzieren konnte.

Im darauf folgenden Halbfinale trafen nun erstmals an diesem Tag die beiden besten Teams der Serie aufeinander. Bischoff/Siebert zeigten sich unbeeindruckt, legten einen Blitzstart hin und gingen als erster in die Kurve. Kevin Hübsch folgte als Zweiter und machte mit tollem Speed mächtig Druck auf die Führenden. Aber der alte Fuchs Oswald Bischoff spielte seine ganze Erfahrung aus und brachte die Führung ins Ziel.

Spannender konnte es für die Zuschauer nicht mehr sein, der Finallauf musste darüber entscheiden, wer als erster den Titel des Masters Sieger tragen durfte. Es führten vor dem Finallauf Oswald Bischoff/Mario Siebert mit drei Punkten Vorsprung vor dem Team Kevin Hübsch und Michael Burger.

Mario Siebert. Foto: nh

Mario Siebert. Foto: nh

Das Team Bischoff/Siebert wusste um die Wichtigkeit des Starts. Wer im Motodrom von Leipzig einmal vorne lag, konnte auf der engen Bahn in Leipzig nur noch schwer überholt werden. Dabei passierte Bischoff ein folgenschweres Missgeschick und den Zuschauern stockte der Atem. Oswald Bischoff ließ die Kupplung eine Zehntelsekunde zu früh los und das Gespann fuhr leicht ins Startband. Für den Wiederholungslauf wurde das Duo um 15 Meter nach hinten versetzt.

Damit war im Finale der Weg frei für den starken Kevin Hübsch. Als Startgewinner setzte er sich souverän vom Feld ab und konnte den Finallauf gewinnen. Doch was passierte dahinter? Oswald/Bischoff hätten bei einem zweiten Platz noch den Gesamtsieg erringen können. Die beiden probierten alles und nutzten die komplette Bahnbreite, um an den vor ihnen platzierten Gespannteams noch vorbeizukommen, doch die Strecke war dafür einfach zu eng. Mehr als ein vierter Platz im Finale war nach dem Startbandmissgeschick nicht mehr drin.

Erster B-Gespann Masters Sieger wurde somit das Team Kevin Hübsch /Michael Burger aus Furtwangen vor dem Gespannteam Oswald Bischoff und Mario „Locke“ Siebert vom MSC Melsungen. Dritter wurde das Team Meier/Maier. Mit einem Quäntchen mehr Glück, hätte Mario Siebert vom MSC Melsungen gewinnen können. Alles in Allem haben die beiden Nordhessen während der ganzen Saison tollen Gespannsport gezeigt und einen hervorragenden zweiten Gesamtrang in der Masters Serie erzielen können. Mit Kevin Hübsch/Michael Burger hat die Serie einen würdigen Gesamtsieger gefunden, die ihr Glück im nächsten Jahr in der Internationalen Lizenz suchen werden.

Das zweite Gespannteam des MSC Melsungen Udo Poppe und Martin Weick war ebenfalls in Leipzig am Start und konnten bis ins Halbfinale vordringen. Die beiden hatten den ganzen Renntag über erhebliche Startprobleme und mussten das Feld immer von hinten aufrollen. Ansonsten wäre sicherlich eine bessere Platzierung möglich gewesen. (Daniel Pfaff)



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