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Schulz und Knaust überzeugten beim Winterlauf

Mittelstreckenläufer Christan Schulz, der über fünf Kilometer Rang zwei bei den Männern belegte. Foto: nh

Mittelstreckenläufer Christan Schulz, der über fünf Kilometer Rang zwei bei den Männern belegte. Foto: nh

Breitenbach/Melsungen. Beim ersten Lauf der 34. Breitenbacher Winterlaufserie, die am hinteren Parkplatz der Breitenbacher Seen in Richtung Rotenburg gestartet wurde und von dort 2,5 Kilometer zum Wendepunkt führte, boten 193 Ausdauersportler bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt zum Teil sehr gute Leistungen. Die flache und abgestreute Strecke, die fast schneefrei war, verlangte von den motivierten Läuferinnen und Läufern alles ab.

Mit Christian Schulz und Moritz Knaust nahmen auch zwei Starter der Melsunger Leichtathletik-Abteilung an diesem Straßenlauf über fünf Kilometer teil, um eine Trainingskontrolle unter Wettkampfbedingungen zu haben. Diese sollte als Vorbereitung für die kommenden Crossmeisterschaften auf Bezirks- und Landes- und Bundesebene dienen.

Maurice Herwig aus Eschwege beantwortete im Lauf über fünf Kilometer eindeutig die Frage, ob er die Vorschusslorbeeren, die er 2016 bekam, rechtfertigen konnte. Denn der 18-Jährige kam mit einer 16:21 Minuten-Empfehlung über 5.000 Meter nach Breitenbach und wurde dort seiner Favoritenrolle gerecht. Eindrucksvoll setzte er sich mit 16:53 Minuten und einem Vorsprung von fast 50 Sekunden souverän durch. Um die Plätze zwei und drei entbrannte für die Gesamtwertung ein spannendes Duell zwischen dem Senior Daniel Knoepke (Ravensberg) und Hannes Dietrich aus Fuldatal. Dank seiner Routine und seiner größeren Kraftreserven konnte sich der Ravensberger mit 17:42 Minuten einen vier Sekunden Vorsprung herausgelaufen. Danach folgten mit Christian Schulz und Moritz Knaust bereits die beiden Melsunger Vertreter. Sie teilten sich ihr Rennen gut ein und überraschten im Gesamteinlauf mit den Plätzen vier und fünf. In der Männerwertung belegten sie hinter Hannes Dietrich die Plätze zwei und drei.

Christian Schulz hatte nach seinen Verletzungen im Vorjahr das Vertrauen in sich selbst verloren. Das Mittelstreckentalent hatte deshalb auch Schwierigkeiten, die erwarteten Leistungen zu erfüllen. Seine Leistungsentwicklung lässt sich leicht in einer Sinuskurve nachvollziehen. Mit seinen 2:00,63 Minuten, die er als 18-Jähriger bei den Landes-Jugendmeisterschaften 2015 in Gelnhausen über 800 Meter erzielte, hatte diese Kurve ihren Höhepunkt. Ein Jahr später fiel sie bei den Landesmeisterschaften im 10km-Straßenlauf in Marburg hinunter. Der Jugendliche aus Röhrenfurt war mit einer Zeit über 41 Minuten sicherlich am Tiefpunkt seiner bisherigen sportlichen Karriere angelangt. Dann begann die Kurve wieder zu steigen und wird am kommenden Wochenende bei den 800m-Landesmeisterschaften in der Halle Frankfurt-Kalbach wieder ziemlich hochkommen. Christian Schulz, der im Frühjahr sein Abitur ablegt, kann eine Zeit unter 2:02 Minuten laufen. Aber die höchste Stelle seiner Kurve sollte damit noch nicht erreicht sein.

Moritz Knaust (Nummer 46) überzeugte als der Dritter in der M20 mit einem großartigen Fünf-Kilometer-Lauf und mit der neuen Bestzeit von 18,26 Minuten. Foto: nh

Moritz Knaust (Nummer 46) überzeugte als der Dritter in der M20 mit einem großartigen Fünf-Kilometer-Lauf und mit der neuen Bestzeit von 18,26 Minuten. Foto: nh

Einen sehr guten Eindruck hinterließ auch Moritz Knaust. Der immer stärker werdende Student für Elektrotechnik an der Uni Kassel beeindruckte bereits in der Ahornhalle in Paderborn, als er zum ersten Mal die 1000 Meter unter drei Minuten zurücklegte. Auch auf der langen Strecke drückt er seine Bestzeiten immer weiter nach unten. Im Vorjahr lief er in Frankenberg die zehn Kilometer in 40:20 Minuten und blieb damit 4:21 Minuten hinter Maurice Herwig zurück. Beim Winterlauf in Breitenbach verkürzte der seinen zeitlichen Rückstand auf den Sieger Herwig auf der 5km-Strecke auf 93 Sekunden. Auf seine weitere Entwicklung darf man gespannt sein, denn Moritz Knaust führt erst seit gut einem Jahr ein systematisches Training durch.

Das war ein guter Auftakt für Christian und Moritz, die mit ihren Zeiten bei dieser Kälte sehr zufrieden sein können“, resümierte Trainer Alwin J. Wagner. Er sei zuversichtlich, dass die beiden ihre Zeit beim nächsten Breitenbacher Auftritt am 12. Februar um mehr als um 15 Sekunden unterbieten werden. (ajw)



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