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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Digitalisierung und Mobilität im ländlichen Raum

Melsunger FDP-Neujahrsempfang gut besucht

Nils Weigand, Kreisvorsitzender; Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrsverbund; Dieter Posch, Staatsminister a.D.; Marion Viereck, Vorsitzende FDP Melsungen (v.l.). Foto: HNA Henri Valentin

Nils Weigand, Kreisvorsitzender; Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrsverbund; Dieter Posch, Staatsminister a.D.; Marion Viereck, Vorsitzende FDP Melsungen (v.l.). Foto: HNA Henri Valentin

Melsungen. Die Jungen gehen, die Alten bleiben. Dem Bevölkerungswachstum in Ballungsräumen stehen die „Entleerungsgebiete“ des ländlichen Raumes gegenüber. Was ist zu tun? Können autonom fahrende, wie von Geisterhand gesteuerte Fahrzeuge, Einkaufsroboter und der Fortschritt der Digitalisierung Abhilfe schaffen? Das waren Themen des Neujahrsempfangs, zu dem die FDP Melsungen eingeladen hatte. Stadtverbandsvorsitzende Marion Viereck eröffnete den Empfang mit einer Vorausschau auf die großen Vorhaben der Stadt im Jahr 2017 und das Mitwirken der liberalen Fraktion dabei. FDP-Kreisvorsitzender Nils Weigand sprach von unsicheren Zeiten, die die gegenwärtige politische Großwetterlage bestimmen. Er unterstrich die besondere Bedeutung der Einigkeit für die politische Weiterentwicklung in Europa.

Wirtschafts- und Verkehrsminister a.D. Dieter Posch, selbst Mitglied des Melsunger Stadtparlaments, führte den Gastreferenten Prof. Knut Ringat ein. Dieser ist Sprecher und Geschäftsführer des Rhein-Main Verkehrsverbundes, Vizepräsident des Verbandes Deutsches Verkehrsunternehmen und Präsident der deutschen Verkehrswissen-schaftlichen Gesellschaft e.V. (DVWG).

Auf welche Weise kann die Mobilität der Bevölkerung in den ländlichen Räumen für jedermann verbessert werden? Ringat erläuterte die Chancen, die sich aus der technischen Weiterentwicklung und der rasant wachsenden Digitalisierung im Verkehrswesen ergeben. Dazu gehöre auch die Förderung der Elektromobilität. Die Zukunft des Verkehrs gehört den Fahrzeugen, nicht den „Stehzeugen“. Mit diesem Ausdruck beschrieb er die Tatsache, dass vor allem der riesige private PKW zu über 90 Prozent der Zeit ungenutzt abgestellt und geparkt ist. Auch das müsse sich ändern. Nutzungsmodelle wie „Car to go“, carsharing  gehören dazu. Bereits heute besäßen vor allem jüngere Leute in Großstädten keinen eigenen Pkw mehr, weil die Mobilitätsangebote den Verzicht leicht machten.

In der regen Diskussion wurde deutlich, dass die vielschichtigen Herausforderungen auch für die Mobilität im ländlichen Raum bereits heute in die gesellschaftliche Diskussion gehören. Nur so werde zu erreichen sein, dass das Dorf eine Zukunft hat, war man sich einig. (rho)



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