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IG Metall will sich klar gegen AfD positionieren

1.500 Demonstranten zum Tag der Arbeit in Kassel

Foto: Martin Sehmisch

Foto: Martin Sehmisch

Kassel. Rund 1.500 Menschen haben am 1. Mai in Kassel an der größten Kundgebung der DGB-Gewerkschaften in Nordhessen teilgenommen. Sie zogen vom Halitplatz zum Königsplatz, wo der Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte, Jörg Köhlinger, die Hauptrede hielt. Dabei kündigte er an, dass die IG Metall sich im Bundestagswahlkampf klar gegen die AfD positionieren wird. „Im Jahr 2017 die gleichen Parolen zu verkünden wie es vor über 80 Jahren die Nationalsozialisten taten – das ist nicht hinnehmbar“, sagte er. Die IG Metall stehe klar und deutlich für die Interessen der abhängig Beschäftigten – und nicht für Positionen des Rassismus, der Ausgrenzung, des Hasses auf andere Menschen.

Köhlinger kündigte auch ein weiteres Eintreten für eine andere Rentenpolitik an. Die IG Metall werde vor und nach der Bundestagswahl für flexible Altersgrenzen streiten, und ebenso gegen die weitere Absenkung des Rentenniveaus. Stattdessen sei eine Erhöhung erforderlich: „Die Rente muss vor Altersarmut schützen, sie muss einen Ruhestand in Würde und ohne finanzielle Sorgen ermöglichen“. Er bezog sich dabei auf die Beschäftigtenbefragung der IG Metall, an der sich jüngst bundesweit mehr als 680.000 Beschäftigte aus etwa 7.000 Betrieben beteiligt haben: 85 Prozent der Befragten hätten unzweideutig für ein höheres Rentenniveau votiert, und sie seien auch bereit, dafür höhere Rentenbeiträge zu leisten. (red)



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