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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

GSP-Vortrag über Koreas Sehnsucht nach Einheit

Fritzlar. GSP e.V. Sektion Fritzlar-Schwalm–Eder lädt für den heutigen Mittwoch, 21. Juni 2017, 19.30 Uhr, zum Vortrag Korea – „Die Sehnsucht nach Einheit mit unüberwindbaren Grenzen zwischen Nord und Süd“ in das Haus an der Eder in der Waberner Straße ein. Referentin ist Akademie Direktorin Ricarda Steinbach.

Zur Referentin:

Ricarda Steinbach. Foto: nh

Ricarda Steinbach. Foto: nh

Ricarda Steinbach, geboren 1971 in Berlin-Spandau, hat das Studium der Politikwissenschaft im Schwerpunkt „Internationale Beziehungen“ in München und in Potsdam absolviert. Der Berufseinstieg erfolgt über 1999 an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. 2000 war sie Referentin und Seminarleiterin im Internationalen Institut für Politik und Wirtschaft – Haus Rissen Hamburg und 2010 Referatsleiterin für Wirtschaftsförderung und Tourismus für die Stadtverwaltung der Großen Kreisstadt Delitzsch. Frau Ricarda Steinbach ist Oberstleutnant der Reserve. Seit 2016 ist Ricarda Steinbach Direktorin der Point Alpha Stiftung in Geisa und Rasdorf. Sie hat große internationale Erfahrung durch die Mitarbeit an verschiedenen Expertenrunden für Politik und Wirtschaft in Russland, USA, Türkei, Iran, Schweiz, Österreich, Niederlande, Ukraine, Marokko, Südkorea.

Zur Veranstaltung / zum Thema:
In kaum einer Region sind die Folgen des Kalten Krieges noch so sichtbar wie an der Grenze zwischen Nord und Südkorea. Gleichzeitig stellt der Koreakrieg 1950-53 eine der blutigsten Auseinandersetzungen des Kalten Krieges dar. Mit dem Waffenstillstand wurde ein Status quo vereinbart, der beide Staaten bis heute teilt. Die Grenze zwischen Nord-und Südkorea ist nahezu unüberwindlich und die ideologischen und militärischen Drohungen des Regimes in Nordkorea sind immer wieder Anlass zu Besorgnis erregenden Spannungen in der Region und darüber hinaus. Der Vortrag basiert auf jüngst gemachte in Südkorea mit der Herausforderung des Präsidentenwechsels, Raketentests in Nordkorea und die ungebrochene Sehnsucht Südkoreas nach Wiedervereinigung. Der Vortrag nimmt die Systemkonfrontation des Kalten Krieges, die Abschottung Nordkoreas und die deutsch-koreanischen Beziehungen in den Blick und wagt dennoch einen positiven Ausblick, wie eine mittelfristige koreanische Wiedervereinigung möglich erscheint. Die Point Alpha Stiftung ist derzeit ein wichtiger Ansprechpartner für die südkoreanische Community aus Politik und Wirtschaft in den Fragen der Wiedervereinigung nach deutschem Vorbild.

Im Anschluss an ihren zirka 45-minütigen Vortrag stellt sich die Referentin gerne Fragen aus dem Publikum. Uns erwartet ein spannender Abend. Gäste sind wie immer herzlich willkommen. (red)



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