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Schäfer-Gümbel: „Den ländlichen Raum stärken“

Thorsten Schäfer-Gümbel spricht in Schwalmstadt. Foto: Burkhard Walz

Thorsten Schäfer-Gümbel spricht in Schwalmstadt. Foto: Burkhard Walz

Schwalmstadt-Treysa. Vor über 70 Gästen sprach der stellvertretende Bundesvorsitzende und hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel am vergangenen Freitag im Haus für Gemeinschaftspflege. Nach der Begrüßung durch Patrick Gebauer von der SPD Schwalmstadt ging es direkt ins Thema des Abends: „Sozialdemokratische Politik für den ländlichen Raum“. Dabei zeigte Schäfer-Gümbel, der die Opposition im Hessischen Landtag anführt, dass Hessen zwar in vielen Bereichen der Statistik bundesweit vorne liege, leider aber auch beim Investitionsrückstand einen vorderen Platz einnehme.

„Hessen hat bundesweit die höchsten Schulden pro Einwohner, besonders die kleinen Städte und Gemeinden stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagte Schäfer-Gümbel. Diese Tatsache sei vor allem der kommunalfeindlichen Politik der schwarz-grünen Landesregierung zuzuschreiben. „Hinzu kommt, dass Schwarz-Grün keinen Plan und keine Strategie für die Zukunft in Hessen mit starken Städten und Gemeinden hat “, so der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD weiter. Das werde man mit dem Hessenplan der SPD nach der Landtagswahl im kommenden Jahr ändern.

Thorsten Schäfer-Gümbel spricht in Schwalmstadt. Foto: Burkhard Walz

Thorsten Schäfer-Gümbel spricht in Schwalmstadt. Foto: Burkhard Walz

Ein großer Kostenpunkt sei die Betreuung in den Kindertagesstätten (Kitas). In der Stadt Schwalmstadt beispielsweise belastet das Kita-Angebot jährlich den Haushalt mit 3 Millionen Euro. „Das schwarz-grüne Märchen von der Kita-Befreiung zeigt ein Jahr vor der Landtagswahl die Planlosigkeit von Schwarz-Grün. Wir sind für eine vollständige Befreiung von den Kita-Gebühren für Familien. Außerdem werden wir Städte und Gemeinden bei dieser Mammutaufgabe stärker fördern“, rief Schäfer-Gümbel unter Applaus.

Beim Blick auf die Themen Infrastruktur und Digitalisierung sehe man klar die Versäumnisse der Landesregierung. „Die Digitalisierung verändert die Art und Weise unseres Zusammenlebens, wie wir arbeiten und kommunizieren. Wir wollen diesen Prozess aktiv gestalten und nicht einfach abwarten was passiert.“

In der anschließenden Diskussion mit den Gästen beantwortete Schäfer-Gümbel viele Fragen. Unter anderem versprach er mit dem neuen Hessenplan der SPD alles für den Erhalt und die Sicherung der kommunalen Infrastruktur wie Dorfgemeinschaftshäuser, Schwimmbäder und Sportstätten zu tun. Zudem sagte er auch Investitionen in neue Infrastruktur wie schnellem Internet, Verkehrswege und Mobilitätsangebote zu. (red)



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