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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

243.000 Euro fürs Erlebniszentrum

Foto: Stadt Gudensberg | nh

Gudensberg. Bei der Übergabe eines Förderbescheids für den Bau einer touristischen Einrichtung auf dem Schlossberg lobte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag den Weitblick der Stadt Gudensberg: „Auf dem Schlossberg soll ein Erlebniszentrum entstehen, nicht nur eine einzelne Einrichtung. Das aktuelle Bauprojekt ist der Anfang einer umfangreichen touristischen Anlage auf dem Schlossberg.“ Die Fördersumme von rund 243.000 Euro stammt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). 

Zwei Etagen und Aussichtsplattform

Der Schlossberg mit Obernburgruine ist eine zentrale Station bei Stadtführungen sowie Teil des Gudensberger Kulturpfads und des Panorama-Wanderwegs. Hier finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, wie das Obernburgfest im Rahmen der Kooperation „Burgen und Schlösser“ der GrimmHeimat NordHessen, Dichterlesungen unterm Sternenhimmel oder Open-Air Filmabende.

Das neue Gebäude wird zweistöckig und erhält eine großzügige Aussichtsplattform. Drinnen können sich die Besucher über die Geschichte von Burg und Region informieren. Für das Gesamtkonzept „Erlebniszentrum Schlossberg“ sind außerdem der Bau einer Kabinenbahn, die Nutzung eines Gewölbekellers und die Verbesserung der Wanderwege geplant.

In touristischer Infrastruktur gut angelegtes Geld

Minister Al-Wazir ist überzeugt: „Auf den Urlaubs- und Tagestourismus rund um Gundesberg wird sich diese attraktive Einrichtung positiv auswirken.“ Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Hessen: Rund 230.000 Arbeitsplätze – umgerechnet in Vollzeitstellen – hängen direkt oder indirekt vom Tourismus ab. Gerade im ländlichen Raum wirkt sich dieser Wirtschaftszweig positiv auf die Beschäftigungssituation und damit auf die Wohn- und Lebensqualität aus. „Tourismus ist ein Wirtschaftsbereich mit standortgebundenen, nicht exportierbaren Arbeitsplätzen, die Fördermittel für die touristische Infrastruktur sind daher gut angelegt“, so Al-Wazir. (red)



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