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Jürgen Kaufmann: „Verzagen geht nicht!“

Der geschäftsführende Vorstand des SPD-Unterkreisvorstandes Schwalm-Eder Süd (v.li.): Martin Herbold, Regine Müller, Jürgen Kaufmann, Michael Glaser, Bettina Riemenschneider-Wickert, Volker Damm, Carmen Hucke-Eckardt und Patrick Gebauer. Foto: SPD

Der geschäftsführende Vorstand des SPD-Unterkreisvorstandes Schwalm-Eder Süd (v.li.): Martin Herbold, Regine Müller, Jürgen Kaufmann, Michael Glaser, Bettina Riemenschneider-Wickert, Volker Damm, Carmen Hucke-Eckardt und Patrick Gebauer. Foto: SPD

Schwalm-Eder-Süd. Die SPD im Landkreis hat sich neu organisiert. In zwei Unterkreisen sind jetzt die SPD-Ortsvereine sowie die Gemeinde- und Stadtverbände zusammengefasst. Zum Unterkreis Schwalm-Eder-Süd, der deckungsgleich ist mit dem Landtagswahlwahlkreis 8, gehören die Gliederungen in Borken, Homberg, Neukirchen, Schwalmstadt, Schwarzenborn, Bad Zwesten, Gilserberg, Jesberg, Frielendorf, Knüllwald, Neuental, Oberaula, Ottrau, Schrecksbach und Willingshausen.

Stark durch Zusammenarbeit

Zum Vorsitzenden, der zur Gründungssitzung des Vorstands am 30.10. nach Borken einberief, war Jürgen Kaufmann (Schwarzenborn) bereits auf der Unterkreiskonferenz gewählt worden. Als Stellvertreter unterstützen ihn Patrick Gebauer (Schwalmstadt), Martin Herbold (Homberg), Carmen Hucke-Eckardt (Frielendorf) und Bettina Riemenschneider-Wickert (Bad Zwesten). Zum Schriftführer wurde Volker Damm und zum Pressereferenten Michael Glaser gewählt.

In seinen einführenden Erläuterungen verdeutlichte Kaufmann, Erster Kreisbeigeordneter Schwalm-Eder, die Funktion und Aufgabe des Unterkreises. „Es geht um die Organisation und Stärkung der politischen Arbeit vor Ort durch Zusammenarbeit.“ Nicht zufällig sind deshalb die regionalen Grenzen identisch mit denen des Wahlkreises 8 in dem Regine Müller, ebenfalls Gast der Veranstaltung, gerade wieder zur Wahlkreisabgeordneten gewählt wurde.

Kritischer Blick auf die Bundes-SPD

War dies Grund zu Gratulationen an Regine Müller, so drehte sich die engagierte und erfreulich differenzierte Diskussionen der Anwesenden, um die schwierige Lage der Partei in Hessen und im Bund. Während der Vorsitzende der Landes-SPD, Torsten Schäfer-Gümbel, uneingeschränktes und reichhaltiges Lob für seinen engagierten Wahlkampf und seine hohe Sachkompetenz erhielt, fiel die Auseinandersetzung mit der Bundes-SPD erheblich kritischer aus.

Der dringende Wunsch nach stärkerer Profilierung und Erkennbarkeit sozialdemokratischer Ziele, wurde von allen Diskussionsteilnehmern unterstrichen.

Hartnäckig an Zielen arbeiten

„Wir dürfen deshalb nicht verzagen“, forderte Jürgen Kaufmann die Genossinnen und Genossen auf. „Der Unmut über politische Fehler und mangelnde Kommunikation der Berliner SPD-Führung darf uns nicht davon abhalten, weiter hartnäckig an unseren Zielen zu arbeiten.“ Gerade der letzte Landtagswahlkampf habe gezeigt, dass Themen wie Mobilität, Bildung und bezahlbarer Wohnraum auf Interesse der Wähler gestoßen seien. Allerdings müssten weitere SPD-Positionen klar abgesteckt und kommuniziert werden, forderten mehrere Teilnehmer. Dazu zählen z.B. die Diesel-Problematik, die Zukunft der Braunkohle oder die Flüchtlingspolitik.

(red)



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