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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Noch ein Mal Kinotag vor Weihnachten

Clara (Mackenzie Foy) in »Der Nussknacker». Foto: nh

Clara (Mackenzie Foy) in »Der Nussknacker und die vier Reiche». Foto: nh

Melsungen. Vor Weihnachten, am 19. Dezember 2018, kommen noch einmal zwei wunderbare Filme im Kino in der Stadthalle. Ab 16.00 Uhr wird »Der Nussknacker und die vier Reiche«, – ein perfekter Familienfilm für einen vorweihnachtlichen Kinobesuch –, für nur fünf Euro die Kinder begeistern. 

Um 19.30 Uhr beginnt die beste Unterhaltung für die Erwachsenen. Geboten wird für nur sieben Euro der aktuelle Kassenschlager »Der Vorname«, bei dem im Verlauf eines Abendessens ein handfester Familienkrach vom Zaun bricht. Es kommt zu einem Schlagabtausch, bei dem sogar das Kinopublikum applaudiert.

DER NUSSKNACKER UND DIE VIER REICHE

Das 1816 veröffentlichte Kunstmärchen „Nussknacker und Mäusekönig“ des Romantikers E.T.A. Hoffmann inspirierte Tschaikowski zum „Nussknacker“-Ballett und diente mehrfach als Vorlage für Animationsfilme, darunter die kanadische Produktion „Der Nußknacker-Prinz“ (1990) und eine „Barbie“-Version aus dem Jahr 2001. Nun ist eine Disney-Realfilm-Adaption unter Doppel-Regie Joe Johnston / Lasse Hallström zu sehen. Ein perfekter Familienfilm für den vorweihnachtlichen Kinobesuch:

Die junge Londonerin Clara (Mackenzie Foy) verbringt den Weihnachtsabend mit ihrem Vater, der Schwester und ihrem kleinen Bruder. Die besinnliche Stimmung wird jedoch von der Trauer um die verstorbene Mutter überschattet. In deren Auftrag händigt der Vater den Kindern Weihnachtsgeschenke aus, die zugleich Abschiedsgeschenke sind.

Clara bekommt eine goldene Schatulle in Form eines Eis, zu der allerdings der passende Schlüssel fehlt. Auf der Suche verschlägt es das Mädchen unter Zutun ihres Patenonkels Drosselmeyer (Morgan Freeman) in eine magische Parallelwelt. Claras Mutter regierte dort einst als Königin, weswegen das Mädchen von den kauzigen Bewohnern, darunter der treue Nussknacker-Soldat Phillip (Jayden Fowora-Knight) und die quirlige Zuckerfee (Keira Knightley), sofort als Prinzessin hofiert wird. Während im Land der Schneeflocken, im Land der Blumen und im Land der Süßigkeiten Eintracht herrscht, regiert die abtrünnige Gigoen (Helen Mirren) den vierten Teil des Königreichs. Gegen sie muss Clara als Anführerin in den Kampf ziehen.

USA 2018 | Regie: Lasse Hallström, Joe Johnston; Darsteller*innen: Mackenzie Foy, Jayden Fowora-Knight, Keira Knightley, Matthew MacFadyen, Morgan Freeman, Helen Mirren, Tom Sweet; 99 Min.

»Der Vorname» löst bei Tisch hitzige Familiendiskussionen aus. Foto: nh

»Der Vorname» löst bei Tisch hitzige Familiendiskussionen aus. Foto: nh

DER VORNAME

Ein mehr als ungewöhnlicher Vorname ist Auslöser eines Familienstreits, der im Lauf eines Abendessens immer extremer wird. Basierend auf dem gleichnamigen französischen Film haben Sönke Wortmann und seine vier Hauptdarsteller viel Spaß, sich in »Der Vorname« allerlei Bosheiten an den Kopf zu werfen, mit denen Scheinheiligkeiten und Vorurteile entlarvt werden.

Adolf soll der Spross von Thomas (Florian David Fitz) und Anna (Janina Uhse) heißen, eine Idee, die bei Freunden und Verwandten für Entsetzen sorgt. Bei einem Abendessen mit seiner Schwester Elisabeth (Caroline Peters), ihrem Mann Stephan (Christoph Maria Herbst) und dem alten Familienfreund René (Justus von Dohnányi) enthüllt Thomas die Namenswahl, die Auslöser erhitzter Diskussionen ist. Um die Frage, wie lange ein Name durch die Verbrechen eines Trägers dieses Namens Tabu bleiben muss, geht es zunächst, doch die Diskussion wird schnell persönlich. Immer tiefer schneiden die Pointen, immer offener geht das Quintett miteinander um. Tief sitzende Vorurteile und Aversionen offenbaren sich, das zur Schau getragene Bildungsbürgertum wird entlarvt.

Ein großes Vergnügen ist diese Adaption eines französischen Stücks, das mit seiner Ausgangsidee, den natürlich gerade in Deutschland aus offensichtlichen Gründen verpönten Vornamen Adolf wiederzuentdecken, geradezu nach einer deutschen Adaption verlangt hat.

Deutschland 2018 | Regie: Sönke Wortmann; Buch: Claudius Pläging basierend auf „Le Prénom“ von Alexandre de la Patellière und Matthieu Delaporte; Darsteller*innen: Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters, Janina Uhse, Justus von Dohnányi, Iris Berben; 91 Minuten; ab 6 Jahre.

(red)




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