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Repair Café startet im WERKRAUM

Wieder instandsetzen anstatt wegwerfen – das ist die Devise im Repair-Café. Foto: nh

Wieder instandsetzen anstatt wegwerfen – das ist die Devise im Repair-Café. Foto: nh

Treysa. Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem kaputten Spielzeug? Wegwerfen? Denkste! Ein Team von Ehrenamtlichen organisiert am Samstag, 26.01.2019, das erste Repair-Café in der Schwalm. 

(Fast) jede Reparatur gelingt

Im WERKRAUM in der Steingasse 7 in Schwalmstadt-Treysa dreht sich am 26.01.2019 alles ums Reparieren. Zwischen 13 Uhr und 18 Uhr stehen verschiedene ehrenamtliche Reparateure zur Verfügung, um kostenlos bei allen möglichen Reparaturen zu helfen. Zudem sind verschiedene Werkzeuge und Materialien vorhanden.

Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit. Toaster, Lampen, Föhne, Kleidung, Spielzeug, Geschirr … alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt. Die Fachleute im Repair Café wissen fast immer eine Lösung.

Bewusstsein fürs Reparieren wecken

Indem sie Werbung fürs Reparieren machen, möchten die Ehrenamtlichen des WERKRAUMES zur Reduzierung des Müllbergs beitragen. Das ist sehr notwendig, findet Daniel Helwig, Ehrenamtskoordinator im Kirchenkreis Ziegenhain. „In Deutschland werfen wir unfassbar viel weg. Auch Gegenstände, denen fast nichts fehlt und die nach einer einfachen Reparatur wieder ordentlich zu gebrauchen wären. Leider steckt das Reparieren vielen Menschen nicht mehr im System. Mit dem Repair Café wollen wir das ändern.“

Tolle Kontakte in die Nachbarschaft

Das Repair Café ist auch dazu gedacht, Menschen in der Nachbarschaft auf neue Art und Weise wieder mit einander in Kontakt zu bringen. Sodass sie entdecken, wie viel Wissen und praktische Fähigkeiten eigentlich vorhanden sind. Daniel Helwig: „Wenn man gemeinsam mit einem bis dahin unbekannten Nachbarn ein Toaster, einen CD-Spieler oder eine Hose repariert hat, sieht man diese Person doch mit anderen Augen, wenn man ihr das nächste Mal auf der Straße begegnet. Zusammen etwas reparieren, kann zu ganz tollen Kontakten in der Nachbarschaft führen.“

Geld und Rohstoffe sparen

Daniel Helwig weist ebenfalls darauf hin, dass eine Reparatur auch Geld und kostbare Grundstoffe einspart und zudem zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beiträgt. „Aber wir wollen mit dem Repair Café vor allem zeigen, dass Reparieren Spaß macht und oft ganz einfach ist.“

(red)



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