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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Wie eine Schnecke auf Glatteis

100 Jahre lang mussten Frauen immer wieder für ihr Wahlrecht neu eintreten. Foto: Giacomo Ferroni | unsplash

100 Jahre lang mussten Frauen immer wieder für ihr Wahlrecht neu eintreten. Foto: Giacomo Ferroni | unsplash

Homberg. Ab Montag, 21. Januar, präsentieren die Kreisverwaltung und das Frauenbüro des Schwalm-Eder-Kreises in ihren Räumlichkeiten eine Ausstellung zum Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht.

Geschichte der Frauenbewegung

Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten anhand von Bild- und Textmaterial einen Überblick zur Geschichte der Frauenbewegung seit Ende des Ersten Weltkriegs. Die Ausstellung befindet sich im Glasdurchgang zwischen den Gebäuden A und B der Kreisverwaltung in der Parkstraße 6 in Homberg (Efze) und kann zu den üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung bis zum 29. Januar 2019 besichtigt werden.

Symbolfoto: © element5 digital | unsplash

Symbolfoto: © element5 digital | unsplash

Vorurteile abbauen

Im Januar 1919 durften Frauen bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung mit Inkrafttreten des Reichswahlgesetzes zum ersten Mal wählen und gewählt werden. Das aktive und passive Wahlrecht für Frauen einzuführen, bedeutete, gesellschaftliche Vorurteile gegenüber Frauen abzubauen und war damit ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung von Männern und Frauen innerhalb unserer Gesellschaft. Wahlplakate aus unterschiedlichen Epochen, Zitate und Bilder berühmter Frauen geben einen guten Überblick über gesellschaftliche Realitäten und Entwicklungen.

Frauen sind unterrepräsentiert

„Die Gleichberechtigung ist eine Schnecke auf Glatteis“, zitiert Landrat Winfried Becker Altkanzler Willi Brandt. Auch heute liegt der Frauenanteil im Bundestag nur bei knapp 31 Prozent, im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises bei knapp 30 Prozent, im Kreisausschuss sogar nur bei 12,5 Prozent.

Keine Bürgermeisterin im Kreis

Frauenbeauftragte Bärbel Spohr fügt hinzu, „Im Schwalm-Eder-Kreis gibt es noch immer keine einzige Bürgermeisterin. Dabei ist gesellschaftliche und politische Teilhabe sowie die Einmischung der Schlüssel zur Gleichberechtigung“.

Plakate werden ausgeliehen

Die Ausstellungsplakate können auch kostenfrei beim Frauenbüro des Schwalm-Eder-Kreises ausgeliehen werden. Ansprechpartnerin ist die Frauenbeauftragte Bärbel Spohr, die unter 05681-775 193 oder per E-Mail an baerbel.spohr@schwalm-eder-kreis.de zu erreichen ist.

(red)



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