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DGH sind dörfliche Multifunktionshallen

Anhand der Belegung der Bürgerhäuser sieht die örtliche SPD das Konzept dieser gemeinschaftlich genutzen Einrichtungen bestätigt. Repro: nh
Anhand der Belegung der Bürgerhäuser sieht die örtliche SPD das Konzept dieser gemeinschaftlich genutzen Einrichtungen bestätigt. Repro: nh

Melsungen. In der aktuellen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde unter anderem der Sozialbericht 2018 der Stadt Melsungen vorgestellt. Das teilt aktuell der stellvertretende Vorsitzende und SPD-Sprecher Jan Rauschenberg mit.

Kaum noch DGH-Kritiker

Wer den Bericht liest, finde ab Seite 21 (siehe obiges Bild) die Auslastung der Dorfgemeinschaftshäuser (DGH). Rauschenberg weiter: „Wir Sozialdemokraten nehmen kaum noch Kritiker dieser Einrichtungen wahr – sie sind fast völlig verstummt. Das war allerdings nicht immer so: Seinerzeit waren große Anstrengungen nötig, um gegen die kritischen Stimmen anzureden. Die Melsunger SPD mit ihrer guten Vernetzung in fast jeden Stadtteil hatte schon immer ihr Ohr vor Ort an den Bürgerinnen und Bürgern.“

Früh sei daher bekannt geworden, dass die DGH eine Vielzahl von Gebäuden unter einem Dach vereinen. Probenraum, Versammlungsstätte, Sporthalle und natürlich der optimale Platz für größere private oder öffentliche Feierlichkeiten, seien sie nun kommerziell oder auch nicht.

Häuser behalten ihre Daseinsberechtigung

„Betrachtet man das Tableau im Sozialbericht, fällt zunächst die sehr gute Vermietung des Hauses in Schwarzenberg auf. Aber auch die damals konkurrierenden Häuser in Günsterode und Kirchhof behalten jeweils ihre Daseinsberechtigung, denn 84 entgeltliche Veranstaltungen wären wohl kaum in einem Hause möglich, da diese in der Regel an den Wochenenden stattfinden“, so der Melsunger Sozialdemokrat weiter.

Darüber hinaus spiegele der Sozialbericht diesmal auch die unentgeltliche Nutzung durch Vereine wider. Als Spitzenreiter führt damit in der Gesamtauslastung Günsterode das Feld an.

Langer, steiniger Weg hat sich gelohnt

Rauschenberg: „Eine Quote von immerhin 48 % bedeutet, dass nahezu jeden zweiten Tag eine Veranstaltung im DGH als ›dörfliche Multifunktionshalle‹ stattfindet. Als Fazit ergibt sich für uns daraus, dass sich ein sehr langer und steiniger Weg gelohnt hat. Ohne das Durchhaltevermögen des SPD-Stadtverbandes wären heute viele unserer Melsunger Stadtteile ohne ein adäquates Zentrum für ihre vielzähligen Aktivitäten.“

(red)



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