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„Querch“, aber doch wohlgeordnet

Die simmerings, hier bei der Probe, sind (v.li.) Thomas Frankfurth, Sandra Bürger, Eckhard Huneck und Dorothee Heimel, alle an den Stimmbändern und verschiedenen Instrumenten. Foto: nh
Die simmerings, hier bei der Probe, sind (v.li.) Thomas Frankfurth, Sandra Bürger, Eckhard Huneck und Dorothee Heimel, alle an den Stimmbändern und verschiedenen Instrumenten. Foto: nh

Gudensberg. Wie perfekt sich eine nüchterne Mediothek in eine stimmungsvolle Studiobühne verwandeln lässt, bewiesen die Mitarbeiter/innen der Gudensberger Mediothek beim Auftritt der Literatur- und Musikformation Die simmerings, die am vergangenen Freitag dort ihr neuestes Programm „Querch“ vor voll besetztem Haus präsentierte.

Emotionalen Bogen gespannt

„Querch“ – das nordhessische Synonym für schräg – waren mitunter die literarischen oder musikalischen Beiträge des Quartetts, dass Programm in Gänze war es sicher nicht: Wohlgeordnet und dramaturgisch stimmig standen unterschiedliche (Lied-)Texte nebeneinander, schlugen einen emotionalen Bogen zwischen humanen Stimmungslagen und ließen Melancholie, Hoffnung und Trübsal, Spannung und Emotion und eben auch oft genug Humor in etlichen Schattierungen sichtbar werden.

Leseförderung mit Genuss

Die simmerings haben ein eigenes, im Laufe der Auftrittsjahre glatt gefeiltes Auftrittskonzept: Alte, aber öfter frische Literaturperlen werden kurz vorgestellt und den Zuhörer/innen anhand besonders prägnanter Auszüge – oft mit Überraschungseffekt, was den Textverlauf betrifft –, nahe gebracht.

Gespannt lauschte das Publikum in der gut gefüllten Gudensberger Mediothek den Texten und Liedern. Foto: nh
Gespannt lauschte das Publikum in der gut gefüllten Gudensberger Mediothek den Texten und Liedern. Foto: nh

Aus der Sicht einer Bibliothek ist das Leseförderung pur und macht neugierig auf den eigenen Lesegenuss. Zwischen den Texten gibt es die meist von Thomas Frankfurth und Dorothee Heimel komponierten und getexteten Lieder. Texte, die den Gästen ein verständiges Lächeln ins Gesicht zaubern, Melodien, in bester Chanson-Manier die Gefühle ergreifen.

Rund 80 Gästen hat es gefallen. Sie waren von der Ankündigung des Quartetts, im nächsten Jahr wiederzukommen, nach zwei Zugaben sehr angetan.

(red)



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