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Von Nordhessen ins »Glücks-Königreich«

Eine Nordhessen-Collage präsentierte Josef Mertin im japanischen »Glücks-Königreich«. Fotomontage: Archiv Winkelhöfer
Eine Nordhessen-Collage präsentierte Josef Mertin im japanischen »Glücks-Königreich«. Fotomontage: Archiv Winkelhöfer

Gudensberg. Vom nordhessischen Dissen ins japanische »Glücks-Königreich« – Heimatkünstler Josef Mertin wäre 100 Jahre alt geworden. Dem Anlass ist eine Ausstellung im Rathaus gewidmet.

Immer wieder Märchen und Sagen

Der Märchenerzählerin Dorothee Viehmann (li.) und den Märchensammlern Jakob und Wilhelm Grimm hat Josef Mertin ein Teppichmosaik gewidmet. Archivbild: Winkelhöfer
Der Märchenerzählerin Dorothee Viehmann (li.) und den Märchensammlern Jakob und Wilhelm Grimm hat Josef Mertin ein Teppichmosaik gewidmet. Archivbild: Winkelhöfer

Der lange Zeit im Gudensberger Stadtteil Dissen lebende Heimatforscher und Künstler Josef Mertin wäre am 20. Oktober 2019 100 Jahre geworden. Eine Ausstellung mit ausgewählten Werken aus dem Archiv seiner Tochter Hannelore Winkelhöfer zeigt die Stadt Gudensberg ab dem 21. Oktober im Rathaus.

Mertin griff in seinen Ölgemälden, Aquarellen, Federzeichnungen, Schnitzereien, Keramikarbeiten und Teppichmosaiken immer wieder die Märchen der Brüder Grimm, Sagenmotive sowie Motive der Region auf. Mit den Teppichmosaiken schuf er sogar ein eigenes Genre, das er in 60 Ausstellungen zeigte, viele davon im Rahmen der Deutschen Märchenstraße.

In Japan: Teppichmosaike im Themenpark

Der Höhepunkt des Schaffens von Mertin aber liegt in Japan, wo er auf der Insel Hokkaido in dem 1989 eröffneten Themenpark »Glücks-Königreich« eine Dauerausstellung seiner Teppichmosaike installierte. Bis 1993 erweiterte Josef Mertin bei mehrmonatigen Aufenthalten in Japan diese Ausstellung um Aquarelle zum Thema »Deutsche Volkslieder« und eine Teppichmosaik-Serie »Deutsche Trachten«.

Auf einem weiteren Teppichmosaik schüttelt Frau Holle die Kissen aus. Der Bilderrahmen wird in die Gestaltung des Mosaiks einbezogArchivbild: Winkelhöfer
Auf einem weiteren Teppichmosaik schüttelt Frau Holle die Kissen aus. Der Bilderrahmen wird in die Gestaltung des Mosaiks einbezogen. Archivbild: Winkelhöfer

Zur Erläuterung seiner Kunstwerke und für die notwendige Korrespondenz lernte er Japanisch in Wort und Schrift.

Ausstellungsdaten und Vernissage-Termin

Die aktuelle Ausstellung konzentriert sich auf Teppichmosaike zu Märchen, Sagen und Städtemotiven aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Alle Bilder sind eine Leihgabe von Hannelore Winkelhöfer, der Tochter Mertins. Gezeigt werden sie vom 21. Oktober 2019 bis zum 3. Januar 2020 im Gudensberger Rathaus unter dem Titel »Heimatliebe: Josef Mertin 1919 – 1995«.

Öffnungszeiten (Servicezeiten Rathaus Gudensberg):
• Mo – Di 8.00 – 12.00, 14.00 – 16.00 Uhr
• Mi und Fr 8.00 – 12.00 Uhr
• Do 8.00 – 12.00, 14.00 – 18.00 Uhr

Vernissage:
• 21. Oktober 2019, 11.00 Uhr, Rathaus Gudensberg

Der Eintritt ist frei.

(red)



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