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CDU: Jonas Korell soll Rathauschef werden

Dipl.-Finanzwirt Jonas Korell (28) kandidiert um das Amt des Ottrauer Bügermeisters. Foto: CDU
Dipl.-Finanzwirt Jonas Korell (28) kandidiert um das Amt des Ottrauer Bügermeisters. Foto: CDU

Ottrau. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat die CDU Ottrau in ihrer Jahreshauptversammlung unter Leitung des Vorsitzenden der CDU Schwalm-Eder Mark Weinmeister den 28-Jährigen Diplom-Finanzwirt Jonas Korell einstimmig zum Kandidaten zur Bürgermeisterwahl am 14.03.2021 nominiert.

Personell perfekte Lösung

„Jonas ist ein junger Kandidat. Man könnte meinen, dass er vielleicht etwas zu jung ist. Dem möchte ich aber ganz energisch widersprechen. Es ist beeindruckend, was Jonas bereits vorzuweisen hat. Er ist in Verbindung mit unseren engagierten Kandidaten für die Wahl zur Gemeindevertretung die perfekte Lösung“, so Wettlaufer.

Früh in die Kommunalpolitik

Der aus Wincherode (kleinster Ortsteil Neukirchens) stammende Jonas Korell ist gelernter Bankkaufmann und absolvierte nach seiner Ausbildung bei der VR Bank HessenLand eG ein duales Studium zum Diplom-Finanzwirt bei der Hessischen Finanzverwaltung. Politisch engagiert er sich seit 2008 in der Jungen Union. Kommunalpolitische Erfahrung hat er bereits in der CDU-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung Neukirchen gesammelt. Er trat mit 19 Jahren in 2011 das erste Mal in seiner Wahlheimat zur Kommunalwahl an. Seit der Kommunalwahl 2016 ist er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Seitdem ist er auch Verbandsmitglied im Gemeindeverwaltungsverband „Südlicher Knüll“ (GVV).

Lust auf Ottrau

Seine Verbundenheit mit Ottrau bringt Korell so zum Ausdruck: „Ottrau stellt für mich mindestens genauso viel Heimat dar, wie Neukirchen. Ich spiele hier mit zwei ganz kurzen Ausnahmen seit meinem siebten Lebensjahr Fußball. Ich bin seit 2013 1. Kassierer des TSV Eintracht 1924 Immichenhain e.V. und bringe mich überall im Verein mit Herzblut ein. Meine engsten Freunde kommen aus der Großgemeinde. Ich bin hier familiär verbunden. Ich bin seit zwei Jahren aktiver Jäger und habe das große Privileg in einem der schönen Reviere der Großgemeinde jagen zu dürfen. Alles in allem freue ich mich riesig über diese Chance und habe große Lust mich für Ottrau einzusetzen.“

Erste Schwerpunkte gesetzt

„Er ist in so vielen Bereichen aktiv; engagiert sich mit klarer Haltung für seine Mitmenschen. Ich habe ihn als aufgeschlossenen jungen Mann kennen gelernt, der klare Vorstellungen von den Dingen hat. Mit ihm kann Ottrau die Aufgaben anpacken, die die nächsten Jahre auf Ottrau – wie auf alle Kommunen – zukommen“, schätzt Mark Weinmeister den Kandidatenvorschlag ein.
Der Kandidat selbst hat bereits ein paar Schwerpunkte in seiner Vorstellung herausgestellt.

„Am wichtigsten ist mir, dass der nächste Bürgermeister erster Ansprechpartner für alle Ehrenamtlichen und Vereine ist. Wir sind eine kleine Gemeinde. Unser Leben in allen Ortsteilen lebt von den unzähligen Menschen, die sich so uneigennützig für die Gemeinschaft einsetzen. Die Gemeinde und allen voran der Bürgermeister müssen alles in ihrer Macht stehende dafür tun, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein nachhaltiges und dauerhaftes Engagement fördern. Das ehrenamtlich Engagement, das aktive Vereinsleben ist ein echter Standortfaktor, wenn es darum geht, junge Familien für Ottrau zu begeistern und das Leben im Alter in unserer Gemeinde lebenswert zu gestalten, “ ist Korell überzeugt.

Zähes Ringen mit Netzbetreibern

Ein weiterer Punkt ist der Abschluss des Breitbandausbaus mit Glasfaseranschluss bis in die Haushalte. In allen Ortsteilen stünden bereits Verteilerkästen die an die Hauptleitung der Glasfaserversorgung angeschlossen seien. Doch nun käme es darauf an, die Glasfaserleitungen in die Haushalte zu bekommen. Jonas Korell regt deshalb an: „ Wir müssen hier unser Glück selbst in die Hand nehmen. Es gibt viele Möglichkeiten auch den finalen Ausbau bis in die Haushalte anzugehen. Ich möchte gerne, dass alle Möglichkeiten auf den Tisch kommen, um schnellstmöglich eine anständige digitale Infrastruktur vorzeigen zu können. Das wird sicher ein zähes Ringen mit Netzbetreibern und Anbietern. Aber es muss gerungen werden. Das würde ich gerne für Ottrau tun!“.

Es käme außerdem darauf an das Dorfentwicklungsprogramm IKEK weiter umzusetzen. Auch bei der Vermarktung der eigenen Baugebiete sieht Korell Nachholbedarf.

Ottraus Individualität bewahren

Eine große Bedeutung misst Korell auch dem Gemeindeverwaltungsverband „Südlicher Knüll“ bei. „Grundsätzlich ist die interkommunale Zusammenarbeit eine große Chance, Synergieeffekte zu erzielen. Zwei Punkte sind dabei aber ganz wichtig. Erstens müssen die Ottrauer Bürgerinnen und Bürger mitgenommen werden. Wo soll die Reise hingehen? Was sind Bedenken? Wir brauchen ein hohes Maß an Transparenz und müssen Informationen über die politischen Prozesse im GVV anständig kommunizieren. Und zweitens müssen wir darauf achten, dass sich die Zusammenarbeit im GVV nicht zum Nachteil Ottraus entwickelt. Ottrau mit all seinen Ortsteilen darf dabei seine ganz individuelle Identität nicht verlieren. Ich bin der Meinung, dass intensive interkommunale Zusammenarbeit damit aber nicht im Widerspruch steht.“

(red)



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