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Vivian Groppe läuft immer schneller

Vivian Groppe muss in der Sporthalle die Mund-Nase-Bedeckung tragen. Foto: nh
Vivian Groppe muss in der Sporthalle die Mund-Nase-Bedeckung tragen. Foto: nh

Frankfurt. Nachdem Vivian Groppe bei ihrem ersten Hallenstart in der Saison 2021 ihre 60m-Hallenbestzeit in Kalbach von 7,84 auf 7,77 Sek. verbessern konnte, lag am Wochenende beim Wintercup der Focus auf der 200m-Strecke.

Höhengleich mit Schlung

Im Vorjahr startete die 16-Jährige in Hannover mit 25,89 Sekunden in das Jahr 2020 und verbesserte sich vier Wochen später als Fünfte bei den süddeutschen U18-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen auf 25,72 Sekunden.

Beim Frankfurter Wintercup im Bundesstützpunkt in Frankfurt-Kalbach sollte die Jugendliche aus Malsfeld-Beiseförth die Hallenrunde unter 25,50 Sekunden zurücklegen. Dieses Unterfangen war nicht einfach, denn Vivian hatte im Wintertraining erst zwei 200m-Trainingsläufe absolviert. Dennoch lief sie auf der Außenbahn mutig an und kam mit Carolin Schlung (Bad Sooden-Allendorf), die vorher mit 7,58 Sekunden eine traumhafte 60m-Zeit auf die Bahn gezaubert hatte, höhengleich auf die Zielgerade.

Hoffnung für 2021

Auf den letzten 40 Metern fehlte ihr verständlicherweise die Schnelligkeitsausdauer, so dass sie der schnellen Sprinterin aus dem Werratal Paroli bieten konnte. Aber mit der neuen persönlichen Bestzeit von 25,10 Sekunden war Vivian Groppe bereits über eine halbe Sekunde schneller war als im Vorjahr.

„Ich bin sehr zufrieden, denn mit dieser Zeit hatte ich nicht gerechnet. Corona hat uns zwar alle noch immer fest im Griff, aber wir dürfen für das Jahr 2021 doch Hoffnung haben“, sagte die 16-Jährige, die auch wegen der winterlichen Verhältnisse noch nicht im Melsunger Waldstadion trainieren kann.

Hochkarätige Gegnerinnen

Zum Auftakt der Veranstaltung wollte die Melsunger Gymnasiastin ihre 60m-Bestzeit von 7,77 Sekunden weiter nach unten drücken, aber dieses Vorhaben ging gründlich daneben. Im zweiten Zeitvorlauf musste sie gegen die Weitsprung-Weltmeisterin und Sportlerin des Jahres 2020, Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz, antreten.

In diesem Lauf startete auch die WM-Starterin und Olympia-Teilnehmerin Yasmin Kwadwo (LC Paderborn). Die ehemalige 100m-Junioren-Europameisterin sicherte sich mit dem TV Wattenscheid mehrere deutsche Staffelmeisterschaften und war auch einmal deutsche Hallenmeisterin über 60 Meter.

Startblock-Fehler werden behoben

„Vor Aufregung stellte ich mir den Startblock falsch ein und kam dadurch als Letzte aus dem Block“, sagte Vivian nach ihrem 60m-Lauf, den sie erst nach 7,93 Sekunden beendete. Auch im B-Finale, wo sie hinter Viktoria Koletzko (Wiesbaden, 7,76) und Mira Baus (Schlüchtern, 7,78) mit 7,88 Sekunden den dritten Platz belegte, konnte die 16-Jährige nicht überzeugen.

„Ich habe bisher den Schwerpunkt auf das Krafttraining gelegt und dabei die Starts aus dem Block vernachlässigt. Ich bin nicht unzufrieden, weil ich weiß, dass ich zu Beginn des Rennens noch erhebliche Fehler mache, die ich in den nächsten Wochen und Monate beheben werde.“

(ajw)



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