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FWG-Fraktion wählt Stefan Witzel zum Vorsitzenden

Melsungen. Die neugewählte FWG-Fraktion und FWG-Mitglieder trafen sich im Dienstleistungszentrum Am Sand unter Corona-bedingten Auflagen zu der konstituierenden Fraktionssitzung. Spitzenkandidat Stefan Witzel wurde einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und Schriftführers wird Martin Muda wahrnehmen.

Martin Gille soll im neuen Magistrat der Stadt Melsungen mitarbeiten. Als Listennachrücker wurden Sigrid Alter, Klaus Lehmann und Stefan Witzel nominiert.

Die Versammlungsteilnehmer befassten sich auch mit dem Melsunger Wahlergebnis. Aus bekannten Gründen konnten leider keine Wahlveranstaltungen und Bürgergespräche stattfinden. Deshalb hatte die Melsunger FWG auf einen Wahlstand am Marktplatz und auf Wahlplakate vollständig verzichtet. Stattdessen wurde dem neuen Kindergarten eine Spende für das Anschaffen einer Kuschelecke in Höhe von 200 Euro übereicht.

In drei Wahlflyern und im Internet wurde das Programm der Melsunger FWG vorgestellt. Hauptthemen waren unter anderen die dringend notwendige Renovierung/Sanierung der Melsunger Stadthalle, die Abschaffung der Straßenbeitragssatzung, die Ausweisung von neuen Baugebieten, die Sanierung der Melsunger Innenstadt, den Bau eines Ärztehauses und die Sicherstellung der Wasserversorgung.

„Wir werden unser Wahlprogramm in der Stadtverordnetenversammlung immer wieder zur Sprache bringen“, so Fraktionsvorsitzender Stefan Witzel, der zugleich anregte, künftig ohne feste Mehrheiten im Stadtparlament die Argumente auszutauschen.

Die Verluste der SPD seien nach Ansicht der FWG darauf zurückzuführen, dass die einstige Melsunger Mehrheitspartei sich in den vergangenen Jahren der FDP nahezu angedient hatte und dadurch ihre eigene Identität verlor. Die sogenannte Allianz für Melsungen, die die FDP immer hervorhob, sei nicht im Interesse der Melsunger Bürgerinnen und Bürger, so Stadtrat Martin Gille. Ein „Weiterso“ werde die SPD immer weiter in die Verlustzone führen.

Die Melsunger FDP habe nach Meinung der FWG den teuersten und aufwändigsten Wahlkampf geführt. Die Stadt sei nahezu mit Plakaten vollgepflastert gewsen und dennoch habe es nur zu einer Zunahme von 3 Prozent gereicht, die 20 Prozent-Marke wurde nicht geknackt. „Geld macht eben keine bürgernahe Politik“, so FWG-Vorsitzender Klaus Lehmann.

Die Versammlungsteilnehmer befassten sich auch mit der Größe der Melsunger Stadtverordnetenversammlung mit 37 Mitgliedern. Als Fazit wurde die FWG-Fraktion gebeten, einen Antrag in eine der nächsten Stadtverordnetensitzung mit der Maßgabe einzubringen, das Parlament auf 27 Sitze zu verkleinern und damit dem Beispiel der Nachbargemeinden zu folgen. Melsungen hatte nach der Gebietsreform im Jahre 1974 die damals höchstmögliche Zahl von 37 Stadtverordneten gewählt, um die eingegliederten Stadtteile am kommunalen Geschehen weitmöglichst zu beteiligen. Nach fast 50 Jahren sei der Dualismus „eingegliederte Stadtteile versus Kernstadt“ Vergangenheit, so dass der Verringerung der Mandate nichts mehr im Wege stehen sollte, so die FWG. (red)



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