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Projekt Open Office: Sommer der Pioniere

Jonathan Linker hobelt mit einem elektrischen Handhobel eine Kante ab. Julia Heimeier und Jörg Jesse haben das Sitzmöbel, das auch als Tisch genutzt werden kann, vorher zusammengeschraubt. Foto: Uwe Dittmer
Jonathan Linker hobelt mit einem elektrischen Handhobel eine Kante ab. Julia Heimeier und Jörg Jesse haben das Sitzmöbel, das auch als Tisch genutzt werden kann, vorher zusammengeschraubt. Foto: Uwe Dittmer

Homberg. „Wo gehobelt wird, da fallen Späne.“ So oder ähnlich könnte man die Arbeit der Pioniere beschreiben, die vergangenen Freitagvormittag, 28. Mai 2021, am Marktplatz geleistet wurde.

Wind und Wetter trotzen

Das Sprichwort ließe sich noch gut ergänzen: „… und es wird etwas Gutes daraus!“ Denn gut ist die Idee der Pioniere allemal. Ein Ort, an dem Homberger Bürgerinnen und Bürger an die Wände des Pavillons ihre Fragen, Anregungen und Wünsche schreiben können. Eine Dauerausstellung. Ein Ort, an dem Homberger mit Pionieren ins Gespräch kommen können. Die feste Holzkonstruktion soll in den nächsten Wochen und Monaten Wind und Wetter trotzen und insbesondere während des Wochenmarktes jeden Donnerstag zum Treffpunkt werden.

Diese Möglichkeit der Begegnung wurde gewählt, weil wegen der Pandemie Veranstaltungen in geschlossenen Räumen nicht möglich sind. Eben ein „Open Office“.

Das zugerichtete Rahmenbauteil wird mit vereinten Kräften aufgestellt. Foto: Uwe Dittmer
Das zugerichtete Rahmenbauteil wird mit vereinten Kräften aufgestellt. Foto: Uwe Dittmer

Robust, nachhaltig, standfest

Pionierin Julia Heimeier (Neue Denkerei Kassel) ist die Frau, die für dieses Bauwerk die Pläne im Kopf hatte und ihre acht Mit-Arbeiter schnell davon überzeugen konnte, ihr und ihren Plänen zu vertrauen. Ein Pavillon mit Sitzgelegenheiten und Tisch. Sie wären keine „Pioniere“, würden sie sich mit einer gekauften Baumarktware zufriedengeben. Denn schließlich sollte es nicht ein „Null-acht-fuffzehn-Pavillon“ werden, sondern ein robustes, nachhaltiges, standfestes Bauwerk. Echte Pionierarbeit eben.

Und so wurde Stück für Stück gesägt, gefräst, geschraubt und gebohrt. Aus rohem Holz wuchs mit vereinten Kräften eine feste Konstruktion, eine Art „Würfel“, der mit durchsichtigen Kunststoffplatten verkleidet wurde.

Damit später alle noch einmal im Video sehen können, was die 9 Pioniere dort geleistet haben, dokumentierte Julian Schmelzle alles mit einer Kamera.

Das fertige Open Office steht an seinem Bestimmungsort. Foto: Uwe Dittmer
Das fertige Open Office steht an seinem Bestimmungsort. Foto: Uwe Dittmer

(Uwe Dittmer)



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