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Den Landgrafenborn wieder hergerichtet

Bauhof-Mitarbeiter Andreas Christoph, Naturparkleiter Jürgen Depenbrock und Bauhofchef Uwe Kiefer (v.li.) begutachten den neu gestalteten Quellauslauf. Foto: nh

Gudensberg. Im Gudensberger Langenberg, einem sich in nördliche Richtung entfaltenden Höhenkamm im Naturpark Habichtswald, gibt es viel zu entdecken, z.B. eine Quelle, die fast schon verschwunden war.

Beliebtes Zwischenziel auf Schulausflügen

Neben einer liebevoll ausgestatteten Wanderklause im Kammerberg und dem frühgeschichtlichen Lautariusgrab lädt der Landgrafenborn zum Verweilen ein. Nun wurde die historische Stätte deutlich aufgewertet: Der städtische Bauhof hat die Quelle, die kaum noch sichtbar war, neu eingefasst. Auch die am Born stehende Hütte wurde modernisiert.

Ältere Bürger:innen können sich noch gut erinnern: Bei Schulausflügen bildete die kleine Quelle des Landgrafenborns ein beliebtes Zwischenziel. Dort konnten sich die Kinder erfrischen und zu einer Rast niederlassen. Doch irgendwann war das Wasser verschwunden, ohne intakte Quellfassung versickerte es rasch im Waldboden.

Bizarres Gesicht im Sandstein

Mehrere Tage waren Mitarbeiter des städtischen Bauhofs im Einsatz, nun präsentiert sich der historische Ort attraktiver denn je: Der Quellauslauf wurde mit heimischen Basaltbrocken neu gefasst, sodass Wasser wieder sichtbar zu Tage tritt.

Mehr noch: Ein bizarres Gesicht, das ein wenig an den Keltenfürsten der Glauburg erinnert, speit Wasser. Gestaltet wurde es von Uwe Kiefer aus einem Sandsteinblock, der auch einige Holzskulpturen anfertigte, die Tiere des Waldes zeigen. Sie stehen an den neu angelegten Wegen, die von Hauptweg und Schützhütte zur Quelle und einer Sitzgruppe führen.

Mitarbeiter des Gudensberger Bauhofes legen den neuen Quellauslauf des Landgrafenborns an. Foto: nh

Naturpark-Rundweg 1

Bei der Quellsanierung mit im Boot war der Naturpark Habichtswald, dessen Leiter, Jürgen Depenbrock, dafür sorgte, dass eine Tafel mit Informationen zum Landgrafenborn aufgestellt wurde. Textrecherchen kamen von den Gudensberger Heimatfreunden. „Der Landgrafenborn wie auch das Lautariusgrab sind kleine Höhepunkte des Naturpark-Rundweges 1“, erläutert Depenbrock.

www.gudensberg.de

(red)



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