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Wilhelmi mischt bei Stärksten mit

Aaron Wilhelmi. Foto: Alexander Rebs

Willingen. Beim Internationalen Bike Festival gab es eine ganze Reihe von sehr guten Ergebnissen für die Mountainbiker der MT Melsungen. Streckenprofil und Organisation lockten nationale und internationale Top-Radsportler in die nordhessische Mekka des MTB-Sports.

Starker Wind, aufgeweichter Boden

Mit den Allerstärksten messen musste sich MT-Mann Aaron Wilhelmi, der sich mittlerweile in der MTB-Spitze auf den langen Strecken etabliert hat. In Willingen waren für ihn 119 Kilometer mit 3.500 Höhenmetern zu bewältigen – und das bei zum Teil widrigen Verhältnissen mit starkem Wind und aufgeweichtem Boden. Sieger wurde auf der Langdistanz der Schweitzer Urs Huber (Team Bulls), der bereits viele internationale Erfolge errungen hat, vor dem Marathonweltmeister 2021, Andreas Seewald (Canyon Northwave MTB Team).

„Das lief wie am Schnürchen“

Wilhelmi erwischte einen super Tag. Er konnte mit Rang zehn in dem illustren Feld eine Top-Platzierung erreichen. „Beim ersten Berg habe ich schon gemerkt, dass heute was geht. Es lief super“, so der aktuell Führende in der Nutrixxion MTB-Trophy 2022. „Ich bin die ganze Zeit mit dem Niederländer André Resende zusammen unterwegs gewesen, das lief wie am Schnürchen.“ Im Zielsprint war der Holländer dann einen Tick schneller. Trotzdem war der Ende vorigen Jahres zur MT gestoßene 25-Jährige nach 5:33,30 Std. im Ziel hochzufrieden: „Der 10. Platz ist schon super, wenn man sieht wer heute ganz oben steht.“

Bronze in der Masters-Klasse

Jana Bühn. Foto: Alexander Baumann

Auch auf der Mittelstrecke über 88 Kilometer konnten zwei MT-Radsportler besonders gefallen. Der Kasseler Christian Plessing sicherte sich nach 4:24,22 Stunden ebenfalls Rang zehn der Gesamtwertung. 1:35 Minuten später überquerte Thorsten Damm aus Edermünde (Scott-Fahrradladen Gudensberg) als Zwölfter die Ziellinie. Damit landete Plessing in der Klasse der Masters auf dem Bronzerang, Thorsten Damm gewann bei den Grand Masters. Erstmals in Willingen am Start war der MTler Mario Hildebrandt auf der Mittelstrecke, der stolz darauf war, zu finishen und mehr als die Hälfte der Teilnehmer hinter sich zu lassen.

Platz 2 für Jana Bühn

Einen nicht erwarteten zweiten Platz unter 45 Starterinnen errang Jana Bühn auf der kürzesten Distanz (55 km) für die MT-Damen mit einer Zeit von 3:08,29. Bühn musste sich nur Vanessa Schmidt (Breidenbach) geschlagen geben. „Das Rennen war einfach der Hammer“, so die 22-Jährige Fuldabrücker Studentin voller Begeisterung. „Ich war so gut in Form, es war einfach mein Tag!“ Reza Entezarion ging ebenfalls auf der Kurzdistanz an den Start und konnte sich mit Rang 16 in der Männerklasse weit vorne platzieren.

(Dr. Dieter Vaupel)



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