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Mit dem Schutzmann auf Altstadt-Streife

Zum Streifengang trafen sich die Behördenvertreter mit Anwohnern (v.li.): Bürgermeisterin Sina Best, Micha Hinn, Simone Mand, POK Heiko Ludwig, Thore Bubenhagen vom OBB Habichtswald und Wolfgang Mand. Foto: Sabine Iffert

Gudensberg. Das Kompass-Projekt, an dem die Stadt teilnimmt, soll das Sicherheitsgefühl der Menschen in problembelasteten Quartieren stärken und von ihnen als störend oder belastend empfundene Zustände verbessern.

Probleme zunächst bewerten

Dazu haben die beteiligten Sicherheits- und Ordnungsbehörden für Gudensberg einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der auf Problemen fußt, die von Anwohnern benannt wurden. Um den Fortschritt bei der Beseitigung dieser Probleme bewerten zu können, trafen sich in der vergangenen Woche Bürgermeisterin Sina Best, der Schutzmann vor Ort, POK Heiko Ludwig, der stellvertretende Leiter des Ordnungsbehördenbezirks (OBB) Habichtswald, Thore Bubenhagen, und Rathaus-Sachgebietsleiterin Sabine Iffert zu einem Streifengang durch die Altstadt.

Untergasse und Bereich um das Rathaus

Von hier wurden Ruhestörungen, Müllablagerungen und Falschparker von Anwohnern gemeldet, es gebe einige „auffällige Orte“. Der Streifengang ergab jedoch keine Auffälligkeiten. Parkende Autos in der Fußgängerzone nahm die Besichtigungsgruppe nicht wahr.

Alter Friedhof

Der Alte Friedhof gilt als weiterer neuralgischer Punkt. Fußballspielenden Kindern wurde erklärt, dass Kicken an diesem Ort nicht gestattet ist. Jugendliche wurden darüber aufgeklärt, dass auf dem Alten Friedhof besondere Verhaltensregeln gelten. Der Schutzmann vor Ort stellte die Personalien fest.

Das Ehrenmal auf dem Alten Friedhof wird als Treffpunkt missbraucht. Foto: Sabine Iffert

Bereich Pfarrgasse/Renthof

In der Pfarrgasse informierten die Anwohner Micha Hinn, Simone und Wolfgang Mand über die Situation im Quartier. Anwohner beklagten sich über ein seit Monaten abgestelltes, defektes Fahrzeug, welches zum Teil in einer privaten Garage und zum Teil im öffentlichen Verkehrsraum steht. Hier war man sich einig, dass schnelles Handeln erforderlich ist.

Dialog mit den Anwohnern

Der Streifengangs sollte auch dazu dienen, mit den Anwohnern ins Gespräch zu kommen. Auf dem Rundgang wurden die Teilnehmer von Bewohnern der Altstadt angesprochen und auf verschiedene neue und alte Probleme wie z.B. Sperrmüllablagerungen, Lärmbelästigungen etc. hingewiesen. Die Behördenvertreter versprachen, rasch Lösungen finden zu wollen.

Künftig regelmäßige Streifengänge

„Wir wollten uns mit dem Streifengang einen Eindruck über den Zustand neuralgischer Punkte in der Altstadt verschaffen. Einige Maßnahmen aus dem umfangreichen Katalog greifen, bei anderen müssen wir nachsteuern. Besonders wertvoll waren für mich Hinweise und Gespräche mit den Anwohnern. Wir werden in unseren Bemühungen, das Sicherheitsgefühl zu verbessern, nicht nachlassen“, war das Fazit von Bürgermeisterin Sina Best.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass gemeinsame Streifengänge regelmäßig stattfinden sollen und man mit den Bürger:innen im direkten Austausch bleiben will.

(red)



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