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Dätschweck: Schaumküsse wie früher

Schwalmstadts amtierender Bürgermeister Stefan Pinhard, der designierte Bürgermeister Tobias Kreuter, Anna Lysikow und Achim Nehrenberg (v. li.) genießen ihr Dätschweck. Foto: Stadt Schwalmstadt

Dank Fördermitteln vom Land Hessen: In der Treysaer Bahnhofstraße entsteht das „Dätschweck“

Treysa. Im Akkord reißen Handwerker Wände ein, stemmen Schlitze und verlegen Stromkabel. Seit einigen Wochen wird in der Bahnhofstraße 37 in Treysa fleißig renoviert. Dort entsteht das „Dätschweck“ – ein nicht ganz gewöhnliches Ladenlokal. Es wird modernes Café und einladende Eventlocation zugleich sein. Die Vorlage zur Idee lieferte die Wirtschaftsförderung der Stadt Schwalmstadt. Von der Idee bis zur Bewerbung durchlief das Vorhaben den Magistrat und die Statdverordnetenversammlung. Erste Entwürfe wurden bereits im Frühjahr Vertretern des Gewerbe- und Tourismusvereins G.u.T. Schwalmstadt vorgestellt.

Auf der Suche nach einer geeigneten Betreiberin, fiel die Wahl auf Anna Lysikow, die sich zuvor als selbständige Fotografin und Schnatzplatz-Gründerin bereits einen Namen gemacht hatte. Die kreative Unternehmerin griff die Idee auf und erweiterte sie um eigene Aspekte. „Ich bin von mir selbst ausgegangen und habe mir die Frage gestellt, wie ich gern einkaufen gehe“, verrät Lysikow. Im „Dätschweck“ soll nicht bloß eingekauft werden, es soll vielmehr als Treffpunkt für kreativen Austausch dienen und einen Beitrag zur Belebung der Bahnhofstraße leisten. Verweilen und Wohlfühlen – das seien die Vorteile gegenüber dem Internet. Geplant ist der Verkauf von regionalen Erzeugnissen, Kaffee, Spirituosen und natürlich „Dätschweck“. Das offene Raumkonzept sieht eine integrierte Küche und skandinavisches Interieur vor.

Ein Ort zum Netzwerken

Regelmäßige Events wie Workshops, Livekonzerte, Lesungen und Ausstellungen sollen im „Dätschweck“ angeboten werden. So sind bereits Wein-, Kaffee- und Gintastings, Kochevents und ein Sprachkurs in Schwälmer Platt geplant.

„Im besten Fall gelingt es, einen Ort zu etablieren, in dem sich hier ansässige Einzelhändler, Gastronomen und kreative Köpfe austauschen und bereichern können“, so die Idee von Achim Nehrenberg. Der Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie
Stadtmarketing hatte – zusammen mit Bauamtsleiter Alexander Inden – auf Beschluss der Stadtverordneten hin, einen Antrag auf Fördermittel aus dem Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ erarbeitet. Mit Erfolg: Die Stadt Schwalmstadt erhält für deren Stadtteil Treysa Fördergelder in Gesamthöhe von maximal 250.000 Euro für verschiedene Projekte (Die Bewerbung für den Stadtteil Ziegenhain blieb hingegen unprämiert). Eines der davon profitierenden Vorhaben ist das „Dätschweck“, das zunächst unter dem Arbeitstitel „Schwälmer Fenster“ lief. „Der spätere Name wurde während eines Brainstormings zwischen mir und meinen Kindern bei schlechtem Wetter auf dem heimischen Sofa gefunden“, erinnert sich Lysikow. Es musste etwas her, das neugierig macht und nicht alltäglich ist. Nachdem Lysikow und ihre Kinder lange vergeblich gegrübelt hatten, ergab sich die Lösung eher zufällig: „Jetzt habe ich erst einmal Lust auf ein Dätschweck“, sagte Tochter Mara. Da dämmerte es der kreativen Mutter. „Dätschweck“, der Schwälmer Name für einen im Brötchen zusammengedrückten Schokokuss, löst positive Kindheitserinnerungen aus. Und er ist wie gemacht für das Vorhaben in der Bahnhofstraße.

Baustellenbesichtigung am 7. Oktober

Wem jetzt zwar das Wasser im Mund zusammenläuft, aber noch keine Vorstellung vom neuen „Dätschweck“ hat, der kann sich am Freitag, 7. Oktober, vom Baufortschritt überzeugen und vor Ort Fragen zum Projekt stellen. Dann nämlich sind alle Neugierigen ab 19 Uhr zur offenen Baustellenbesichtigung eingeladen. Ein Baustellentagebuch gibt‘s auf dem Instagram-Kanal „Dätschweck“. Die Eröffnung soll während des Rotkäppchensonntags am 6. November erfolgen. (red)



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