Mundart-Preis lockt mit 8.000 Euro
Weisbaden. Wer hat den Mumm zum Dialekt? Bis Ende September können Vereine, Initiativen, Institutionen und Einzelpersonen ihre Projekte vorschlagen, mit denen sie sich dem Wettbewerb zum Hessischen Mundart-Preis stellen wollen. Nach der erfolgreichen Premiere und großen Resonanz im Jahr 2025 vergibt das Hessische Heimatministerium im Februar 2026 zum zweiten Mal den Hessischen Mundart-Preis.

Hessens Heimatminister Ingmar Jung hat etwas für Mundart übrig. Sein Ministerium lobt den mit 8.000 Euro dotierten Mundart-Preis zum zweiten Mal aus. Foto: Paul Schneider | Hess. Staatskanzlei
Noch bis Ende September haben Vereine, Initiativen und Institutionen sowie Einzelpersonen die Möglichkeit, Bewerbungen für ihre Projekte einzureichen.
„Mit dem Hessischen Mundart-Preis wollen wir diejenigen auszeichnen, die sich für den Erhalt unserer hessischen Dialekte einsetzen. Es gibt so viele großartige Projekte im ganzen Land, mit denen die Vielfalt unserer hessischen Sprachen gefördert wird. Wir freuen uns schon jetzt wieder auf die Bewerbungen und sind ganz gespannt darauf, was wir zu sehen und vor allen Dingen zu hören bekommen“, sagt Heimatminister Ingmar Jung, der den Preis wieder überreichen wird.
Ob „babbeln“, „schnuddeln“ oder „schwätzen“ – Voraussetzung ist, dass das vorgeschlagene Projekt mindestens eines von fünf Kriterien erfüllt. Die Kriterien und Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Interessierte hier:
► Hessischer Mundartpreis – Dialekte stärken, Sprachvielfalt bewahren, Heimat leben
Der Preis ist mit 8.000 Euro dotiert, über die Vergabe entscheidet eine Jury.
Die Bewerbung ist bis zum 30. September per E-Mail an mundart@landwirtschaft.hessen.de möglich. Fragen zum Mundart-Preis können ebenfalls an diese Adresse gerichtet werden.
Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt,
Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat
red



