SPD fordert mehr Geld für Frauenhäuser

Nicht immer ist häusliche Gewalt so deutlich sichtbar, wie auf diesem Bild. Bei Gewalt gegen Frauen dürfte es eine sehr hohe Dunkelziffer geben – und damit auch einen wachsenden Bedarf an Frauenhäusern. Foto: Diana Cibotari | Pixabay
Region. Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am kommenden Dienstag, 25.11.2025 fordert der nordhessische Bezirk der SPD-Frauen die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland, mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser sowie ein Gewalthilfegesetz, das allen Betroffenen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung garantiert.
„Gewalt gegen Frauen bleibt in unserer Gesellschaft eine bittere Realität – und wir dürfen nicht wegsehen. Jede Form von physischer, psychischer oder sexualisierter Gewalt ist eine Verletzung der Menschenrechte – und wir müssen als Gesellschaft klar Position für die Frauen und gegen Gewalt beziehen“, erklärt Monika Vaupel, Bezirksvorsitzende der SPD-Frauen in Nordhessen.
Gerade in Zeiten, in denen die Lebensbelastungen steigen und viele Frauen unter Druck stehen, sei Prävention wichtiger denn je. „Wir brauchen stabile und verlässliche Hilfsstrukturen, Frauennotrufe und Schutzwohnungen“, fordert Vaupel, „Interventions- und Beratungsstellen dürfen nicht nur theoretisch existieren, sondern müssen für jede betroffene Frau erreichbar sein. Wir stehen solidarisch an der Seite aller Frauen, die Gewalt erfahren haben.“
Der klare Appell der Frauen im SPD-Bezirk Nordhessen richte sich an Politik, Gesellschaft und Behörden. Nach Monika Vaupels Worten lautet er: „Hinsehen, handeln, helfen. Schweigen darf nicht länger eine Option sein.“
Dietmar Bürger, SPD-Bezirk Hessen-Nord
red



